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2019 ist das Jahr der Produktivität © Deloitte/feelimage

Anna Nowshad „Immer mehr Unternehmen erkennen im sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld die Notwendigkeit, sich von starren internen Strukturen zu lösen”, so Anna Nowshad, Director bei Deloitte Österreich.

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Anna Nowshad „Immer mehr Unternehmen erkennen im sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld die Notwendigkeit, sich von starren internen Strukturen zu lösen”, so Anna Nowshad, Director bei Deloitte Österreich.

Eva-Louise Kremer 01.02.2019

2019 ist das Jahr der Produktivität

Produktivitätssteigerung ist in diesem Jahr das große Thema für Unternehmen.

••• Von Eva-Louise Krémer

WIEN. Dieses Jahr rückt die Produktivitätssteigerung ins Zentrum der Aufmerksamkeit, neue Arbeitsmodelle und Technologien können dabei unterstützen. Deloitte hat drei zentrale Trends identifiziert, die 2019 für die HR-Abteilungen bestimmend sein werden.

Teamwork und Neugestaltung

Ein zentraler Hebel zur Produktivitätssteigerung ist das Bilden von unternehmensinternen Netzwerken und Teams. Durch eine Verstärkung der Zusammenarbeit werden Unternehmen flexibler und gewinnen an Innovationskraft.

„Immer mehr Unternehmen erkennen im sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld die Notwendigkeit, sich von starren internen Strukturen zu lösen. Das erfordert häufig ein radikales Neudenken von Jobs und Strukturen”, erklärt Anna Nowshad, Director bei Deloitte Österreich.

Data Analytics

Neue Technologien halten zunehmend Einzug in alle Unternehmensebenen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Analyse von Daten. Predictive Analytics, also vorausschauende Datenanalysen, können beispielsweise zur effizienteren Gestaltung der Talentesuche beitragen. Die große Herausforderung sind dabei die enormen Datenmengen. Wenn diese richtig gefiltert und interpretiert werden, können sie für das Personalmanagement wertvolle Einblicke liefern.

„Data Analytics wird in den Personalabteilungen ein immer größeres Thema. Richtig eingesetzt, können dadurch unterschiedliche Leistungen wie Recruiting, Performance Management, Vergütung und Weiterbildung individueller und passender zugeschnitten werden. Davon profitieren die Mitarbeiter und das Unternehmen gleichermaßen”, so Nowshad.

Neue Herausforderungen

Die meisten Organisationen haben bereits begonnen, den Begriff des Mitarbeiters weiter zu denken. Man versteht darunter das ganze Talente-Ökosystem – von fix Angestellten über Gig Workers bis hin zu Netzwerken mit anderen Unternehmen. Das erfordere ein neues Verständnis, wie Mitarbeiter ins Unternehmen integriert werden. Anna Nowshad: „Das Finden und der richtige Einsatz von Mitarbeitern waren auch bisher die Aufgaben von Personalabteilungen. Durch die Ausweitung des Mitarbeiterbegriffs braucht es aber auch eine Veränderung im Mindset der HR-Verantwortlichen. Nur so wird ein holistisches und inklusives Personalmanagement möglich.”

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