The Future of Data
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Richtiges Datenmanagement ist in Zeiten von Big Data unglaublich wichtig, zeigt eine aktuelle Studie.
CAREER NETWORK Redaktion 19.08.2022

The Future of Data

Führungskräfte erwarten, dass Daten künftig wichtiger sein werden als persönliche Geschäftsbeziehungen.

FRANKFURT. Für die Studie „Future of Data” von Dun & Bradstreet wurden 1.700 Entscheidungsträger in Europa befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass sie sich Sorgen um die Datenqualität und deren Auswirkungen auf ihr Unternehmen machen. Aktuell ergibt die Studie, dass mehr als die Hälfte (53%) der Führungskräfte erwartet, dass Daten in Zukunft wichtiger sein werden als persönliche Geschäftsbeziehungen, und dass zwei Drittel der Meinung sind, dass genauere (66%) und vollständigere (65%) Daten erforderlich sind, um die Verkaufschancen zu nutzen.

Kundenbindung hat Priorität

Nach Covid-19 stellt die Kundenbindung (40%) die wichtigste geschäftliche Priorität für Unternehmen dar. Aufgrund mangelnder Datenqualität glauben die Unternehmen jedoch, dass sie nicht in der Lage sein werden, neue Kunden zu gewinnen (27%) oder bestehende Kunden zu halten (25%).

Darüber hinaus macht es dies den Unternehmen schwer, neue Kunden zu finden (22%) und genaue Daten über bestehende Kunden zu erhalten (20%). Weiters führt es dazu, dass ein Fünftel (19%) keinen neuen Vertrag mit einem Kunden abschließen kann und eine ähnliche Anzahl sogar einen Kunden verliert (18%). Um sicherzustellen, dass die Datenqualität verbessert wird, müssen die Unternehmen in ihre Datenstrategie investieren. Positiv zu vermerken ist, dass fast zwei Drittel (63%) der Meinung sind, dass ihre Unternehmensführung die Bedeutung und das Potenzial von Daten versteht, und 60% sind bereit, Daten zu demokratisieren.

Bessere Daten und Ressourcen

Trotz der Herausforderungen, mit denen die Vertriebs- und Marketingteams konfrontiert sind, bietet ein effektives Datenmanagement vielversprechende Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Abläufe. Susan McKay, International CMO bei Dun & Bradstreet, meint: „Trotz des ganzen Geredes über ‚Big Data' haben Unternehmensleiter immer noch Probleme mit Datenpraktiken und -management. Sie können es sich nicht leisten, bei potenziellen Kunden etwas falsch zu machen. Es ist unerlässlich, dass sie Zugang zu den Daten, Fachkenntnissen und Ressourcen haben, um potenzielle Kunden mit Dienstleistungen zu erreichen.” (red)

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