••• Von Alexander Haide
WIEN. Das Corona-Tal ist endgültig überwunden, auch wenn die aktuellen Multi-Krisen die Zukunft des Tourismus noch ungewiss erscheinen lassen. Die bisher der Statistik Austria vorliegenden Zahlen zeigen allerdings für das vergangene Jahr einen deutlichen Trend nach oben.
Im Jahr 2025 wurden laut vorläufigen Ergebnissen 157,27 Mio. Nächtigungen und 48,17 Mio. Ankünfte von Gästen in österreichischen Beherbergungsbetrieben gemeldet. Das sind um 1,9% mehr Übernachtungen und um 3,1% mehr Gäste als im bislang stärksten Jahr 2024.
Zuwächse in vielen Regionen
Mehr als die Hälfte der Nächtigungen im Jahr 2025 fanden erneut in Tirol und Salzburg statt (insgesamt 80,92 Mio. ). In beiden Bundesländern sind die Nächtigungen im Vorjahresvergleich gestiegen (Tirol: +1,7%; Salzburg: +2,4%).
Den höchsten prozentuellen Zuwachs im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2024 gab es in Wien mit einem Plus von 6,5%.
Wintersaison 2025/2026
Auch die vergangene Wintersaison präsentiert sich durchaus positiv. Zwischen November 2025 und Jänner 2026 gab es laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria insgesamt 36,11 Mio. Nächtigungen in heimischen Beherbergungsbetrieben. Das sind um 5,6% mehr als in der ersten Hälfte der Wintersaison 2024/25 mit „nur“ 34,2 Mio. Für Jänner 2026 wurden 16,43 Mio. Gästenächtigungen gemeldet. Das sind um 2,7% mehr als im Jänner 2025.
Höchster Jännerwert
„Im Jänner 2026 war die Zahl der Nächtigungen in österreichischen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen um 2,7% höher als zu Jahresbeginn im Vorjahr. Die 16,43 Millionen Übernachtungen sind der höchste Jänner-Wert seit Beginn der digitalen Aufzeichnungen im Jahr 1974. Auch die Nächtigungen in den ersten drei Monaten der Wintersaison 2025/26 erreichten einen Höchststand und beliefen sich auf 36,11 Millionen“, kommentiert Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Die monatlichen Ankünfte und Nächtigungen der Gäste aus dem In- und Ausland werden von den gewerblichen und privaten Beherbergungsbetrieben an die jeweilige Gemeinde gemeldet. Die Berichtsgemeinden melden die Ankünfte und Nächtigungen nach Unterkunftsart und Herkunftsland an Statistik Austria. Grundsätzlich sind jene österreichischen Gemeinden meldepflichtig, die mehrere Jahre hindurch mindestens 1.000 Übernachtungen aufweisen.
