HEALTH ECONOMY
Neue Spitalsprojekte © APA/Fotokerschi.at/Kerschbaummayr

Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer will kräftig in Linzer Krankenhausprojekte investieren.

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Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer will kräftig in Linzer Krankenhausprojekte investieren.

Redaktion 11.09.2020

Neue Spitalsprojekte

Oberösterreich plant Investitionen von bis zu einer Milliarde, um die Konjunktur anzukurbeln – das meiste in Spitäler.

LINZ. Ein vom Land initiierter „Oberösterreich-Plan”, um aus der Krise zu kommen, nimmt erste konkrete Formen an. Ein Teil des geplanten Investitionspakets wird zwei große Spitalsprojekte in Linz umfassen. Das Büro von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) bestätigte Bauvorhaben bei den Barmherzigen Schwestern und der Frauenklinik.

Die Linzer Frauen- und Kinderklinik soll einen neuen Kinderbettentrakt und eine neue Betriebsküche am Areal des Campus III bekommen. Dafür sind derzeit rund 180 Mio. € veranschlagt. Das Ordensklinikum der Barmherzigen Schwestern in Linz soll generalsaniert werden, in einem neuen Bau soll Platz für 16 Operationssäle geschaffen werden. Die Kosten liegen bei rund 200 Mio. €. Baubeginn der beiden Krankenhausprojekte soll 2022 sein, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien, heißt es vom Büro des Landeshauptmanns.

Paket bis Oktober fix

Das Konjunkturpaket beinhaltet Investitionen, die gebündelt verwirklicht und teilweise vorgezogen werden sollen. Neben dem Gesundheitsbereich soll auch in die Infrastruktur im Verkehrs- und Bildungsbereich investiert werden. Der „Oberösterreich-Plan” sei ein größerer Plan, wie sich das Land als Standort aufstellen muss, um gut oder sogar stärker aus der Krise hervorzugehen, heißt es aus Stelzers Büro. Die Landesspitze arbeite unter Einbeziehung von Experten noch an dem Programm. Das komplette Paket soll voraussichtlich im Oktober präsentiert werden. Laut Medienberichten soll das Investitionspaket rund eine Mrd. € umfassen.

Wie berichtet, wird auch in Niederösterreich kräftig investiert, dort sollen 1,5 Mrd. € bis 2030 in den Gesundheitsbereich fließen. (red)

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