MÜNCHEN/BERLIN. Der deutsche Laborbetreiber Synlab soll drei Jahre nach seiner Erstnotiz wieder von der Börse verschwinden. Der britische Finanzinvestor Cinven und Mehrheitseigentümer kündigte am Freitag ein Übernahmeangebot für die noch ausstehenden Aktien an – anschließend solle Synlab vom Kurszettel genommen werden. Cinven hatte Synlab im Frühjahr 2021 an den Aktienmarkt gebracht, zu einer Bewertung von 5,9 Mrd. € – einschließlich Schulden. Der Laborbetreiber, mit Firmensitz in München, hatte sich an der Börse jedoch nach dem Ende des Corona-Test-Booms als Flop erwiesen, weshalb sich Cinven zum Rückkauf entschlossen hatte. Derzeit liegt die Bewertung von Synlab bei knapp 2,4 Mrd. €. (kagr)
ORF-Redaktionsausschuss spricht Misstrauen gegen Stiftungsräte aus
Der Konflikt rund um die Führung am Küniglberg verschärft sich weiter: Erstmals hat der ORF-Redaktionsausschuss mehreren Mitgliedern des Stiftungsrats offiziell das Misstrauen ausgesprochen,
