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Automated Content © APA/AFP/Emmanuel Dunand

Die APA launchte zur EU-Wahl ein Projekt, bei dem Kurzberichte zu EU-Bezirkswahlen automatisiert erstellt wurden.

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Die APA launchte zur EU-Wahl ein Projekt, bei dem Kurzberichte zu EU-Bezirkswahlen automatisiert erstellt wurden.

Redaktion 31.05.2019

Automated Content

APA-Testlauf brachte am Wahlsonntag 2.000 Gemeinde-Ergebnisse in automatisiert erstellten Kurzberichten.

WIEN. Bei der EU-Wahl am vergangenen Wochenende konnten europaweit mehr als 400 Mio. Wahlberechtigte, davon 6,4 Mio. aus Österreich, ihre Stimmen abgeben.

In einem Pilotprojekt stellte die Redaktion der APA die Wahlergebnisse von mehr als 2.000 heimischen Gemeinden in automatisiert erstellten Kurz­berichten für Test-User unter den Medienkunden zur Verfügung.
Für den zusätzlich zur regulären Wahlberichterstattung erzeugten Content wurden große Datenmengen in Textform aufbereitet, die bis dato nur in Tabellenformaten vorlagen. Ziel des Testlaufs war, künftige Einsatzmöglichkeiten automatisierter Inhaltserstellung durch die APA für ihre Kunden zu evaluieren, um eine breitere, regionalere Berichterstattung für alle Formate liefern zu können.
„Für die APA ist klar: Wir sehen in dieser Technologie ein Potenzial, unseren Kunden zusätzliche Inhalte zu liefern, die sich speziell für Online-Plattformen und -Kanäle eignen. Völlig undenkbar wäre dagegen, Teile der von unserer Redaktion erstellten Produktion an Algorithmen auszulagern”, so APA-CR Johannes Bruckenberger.

Enormer Aufwand

Bei der Umsetzung des Prototypen griff die APA auf eine gemeinsam mit einem externen Partner implementierte Lösung im Bereich NLG (Natural Language Generation) zurück. Die Datenaufbereitung erfolgte durch die APA-IT, die Redaktion formulierte die dafür nötigen Regeln und verfasste eine große Zahl an Textvorlagen, um alle möglichen Ergebnis-Konstellationen abzudecken.

„Der Aufwand ist enorm, technisch und auch journalistisch. Und es braucht sehr spezifische Kompetenzen, die wir im APA-Newsroom zum Glück haben. Dieser zusätzliche Content erfordert auch zusätzliche Investitionen”, so Bruckenberger. (red)

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