WIEN. Die Journalistin Barbara Wolschek wird mit dem Axel Corti-Preis 2026 ausgezeichnet. Das entschied eine Jury aus Vertretern der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ), Journalisten und Medienexperten im Rahmen des 58. Fernsehpreises der Erwachsenenbildung.
Wolschek berichtet seit 1998 für den ORF über internationale Themen und Krisengebiete. Nach einem Studium der Publizistik, Politikwissenschaft und Arabistik führte ihre erste Reise als Sonderkorrespondentin nach Schweden. In den vergangenen Jahren berichtete sie unter anderem über die Anschläge vom 11. September 2001, internationale Wahlen, den Irakkrieg sowie Konflikte in Syrien, Israel und der Türkei.
Internationale Berichterstattung
2024 kehrte Wolschek als Korrespondentin nach Washington zurück. Im selben Jahr war sie mit der Sendung „75 Jahre Menschenrechte“ für den Fernsehpreis der Erwachsenenbildung nominiert.
Jurysprecher John Evers erklärte: „In Zeiten, in denen Fake News und Unsicherheit die öffentliche Debatte prägen, braucht es Stimmen wie Barbara Wolschek: Expertinnen und Experten, die vor Ort sind, den Überblick behalten und mit klarer, unaufgeregter Analyse Orientierung geben.“
Der Axel Corti-Preis wird gemeinsam mit den Fernsehpreisen der Erwachsenenbildung von den zehn Verbänden der KEBÖ vergeben. Die Preisverleihung findet am 25. Juni 2026 im ORF RadioKulturhaus in Wien statt. Dort werden auch die Preisträger des 58. Fernsehpreises der Erwachsenenbildung bekanntgegeben. (red)