ST. PÖLTEN. Die c-tv Konferenz 2026 an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten widmet sich am 11. Juni aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Film-, TV- und Contentproduktion. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu Künstlicher Intelligenz, veränderten Produktionsabläufen, Streaming-Plattformen sowie wirtschaftlichem Druck in der Medienbranche. Die Konferenz versteht sich laut Veranstaltern als „Reality Check“ der aktuellen Medienproduktion und bringt Branchenexperten, Produzenten und Kreative zusammen.
Zwei Themenblöcke
Die Veranstaltung gliedert sich in die Themenbereiche „AI Reality & Future Skills“ sowie „Under Pressure & Streaming Evolution“. Im ersten Themenblock geht es um den praktischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im medientechnischen Alltag. Vorgestellt werden Anwendungen, Prozesse und Beispiele aus der aktuellen Produktionspraxis.
Der zweite Themenblock beschäftigt sich mit der Frage, wie sich Content-Produktion angesichts steigender Kosten, enger Zeitvorgaben und wachsender Konkurrenz verändert. Diskutiert werden dabei Technologien, Produktionsabläufe und Ansätze für effizientes und ressourcenschonendes Arbeiten.
Internationale Speaker
Zu den angekündigten Vortragenden zählt unter anderem Lottie Webb, Creative AI Producer bei Particle6 Productions. Sie spricht erstmals in Österreich zum Thema „From Production to Persona – How AI Characters Like Tilly Norwood Are Reshaping Media“.
Weitere Programmpunkte kommen unter anderem von Nino Leitner, Co-Founder von CineD und Director of Photography bei Nino Film GmbH, Irdin Nino Begic von Soda Zitron Media, Georg Tiller von Subobscura Films, Iva Hauk von Big Blue Marble, Marco Gilles sowie Bernhard Natschläger vom ORF Tatort und Susanne Lummer von Terra Mater.
Einblicke für Medienvertreter
Für Medienvertreter und Branchenbeobachter bietet die Konferenz laut Veranstaltern Einblicke in Entwicklungen rund um Job-Transformationen, Streaming-Ökosysteme und KI-gestützte Produktion. Eine Pitching Session von 13:00 bis 14:30 Uhr soll zudem neue Format- und Projektideen von Nachwuchs-Medienschaffenden präsentieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit Vortragenden, Produzenten und Branchenexperten. (red)