Kesch präsentiert Trendreport 2026
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Thomas Kenyeri präsentiert den Brand Experience Trendreport 2026
MARKETING & MEDIA Redaktion 19.01.2026

Kesch präsentiert Trendreport 2026

Der Report sieht Wandel in der Event- und Brand-Experience-Branche: Relevanz, emotionale Wirkung und Community-Building rücken in den Fokus.

WIEN. Die internationale Brand-Experience-Agentur KESCH veröffentlicht ihren Event & Brand Experience Trendreport 2026 und sieht die Branche an einem Wendepunkt. Laut dem Bericht treffen 2026 erstmals fünf Generationen gleichzeitig auf Events, Künstliche Intelligenz werde operativ wirksam und Nachhaltigkeit messbar. Erlebnisse entwickelten sich damit vom reinen Marketing-Touchpoint zu einem strategischen Erfolgsfaktor.

Grundlage des Reports ist eine europäische Branchenstudie mit 35 führenden Event-Agenturen aus dem BEIC-Netzwerk sowie der Abgleich mit internationalen Marktdaten. Unter dem Leitmotiv „The Age of Meaningful Experiences“ identifiziert KESCH zehn zentrale Entwicklungen, die Events, Markeninszenierungen und Unternehmenskommunikation prägen sollen. Laut Bericht gewinne die Qualität der Teilnehmererlebnisse an Bedeutung, während Reichweite und Größe an Relevanz verlieren.

Events als strategisches Instrument
Thomas Kenyeri, Gründer und CVO von KESCH, erklärt bei der Präsentation im Rahmen der BOE-Erlebnismarketing Messe in Dortmund: „Events sind 2026 keine isolierten Maßnahmen mehr. Sie sind Kultur, Identität und Beziehungstreiber – intern wie extern. Wer heute Events plant, gestaltet Meaningful Experiences mit messbarer Wirkung.“

Die Studie zeigt laut KESCH einen vorsichtig optimistischen Ausblick auf 2026. Trotz Budgetdruck und Unsicherheiten plane ein Großteil der befragten Agenturen mit stabilen oder steigenden Eventzahlen. Technologische Entwicklungen, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz, spielten dabei eine zentrale Rolle.

Europa und USA im Vergleich
Im internationalen Vergleich zeigten sich laut Report Unterschiede zwischen Europa und den USA. Während Europa stärker auf Stabilität, Erlebnisqualität und langfristige Beziehungen setze, agierten US-Märkte stärker performance- und ROI-orientiert. Gemeinsamer Nenner sei jedoch der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz, wenn auch mit unterschiedlichen Zielsetzungen.

Zehn Trends für 2026
Der Trendreport beschreibt einen Wandel von standardisierten Eventformaten hin zu bewusst gestalteten Erlebnissen. Treiber sei unter anderem der Generationenwandel. „Diese Tatsache eröffnet neue Möglichkeiten, Events werden zu Orten, an denen Unterschiede nicht trennen, sondern bereichern – und wo echte Mehrgenerationen Experience entsteht“, sagt Kenyeri.

Laut Bericht entstehen Micro-Communities, modulare Agenden und zielgruppenspezifische Erlebnisräume. Klassische Networking-Formate verlören an Bedeutung, während kuratierte Kleingruppen und thematische Begegnungen wichtiger würden. Parallel dazu werde Künstliche Intelligenz zu einem integralen Bestandteil des gesamten Event-Lifecycles, von Planung und Personalisierung bis zur Wirkungsmessung.

Auch Nachhaltigkeit verändere sich laut KESCH grundlegend. Sie stehe nicht mehr für symbolische Maßnahmen, sondern für messbare Entscheidungen in Bereichen wie Mobilität, Energie, Verpflegung und Inklusion. Unterstützt durch Daten und KI werde Nachhaltigkeit zu einem Qualitätsmerkmal moderner Events.

Rollenwandel im Eventmanagement
Der Report beschreibt zudem einen Wandel der Rollenbilder in der Branche. Eventverantwortliche entwickelten sich zunehmend zu Experience Designern, die Storytelling, Technologie und Nachhaltigkeit strategisch miteinander verbinden. Der Erfolg eines Events werde laut KESCH nicht mehr primär an Reichweite oder Budget gemessen, sondern an emotionaler Wirkung, Beziehungen und langfristigem Mehrwert.

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