WIEN. Die ProSiebenSat.1 Puls 4 Gruppe baut ihr Public-Value-Angebot im Fernsehen und im Streaming weiter aus. Nach Angaben der Sendergruppe informierten sich 2025 rund 6,5 Mio. Zuseher über die vier Österreich-Sender der Gruppe, insgesamt wurden mehr als 3.930 Stunden Public-Value-Inhalte ausgestrahlt. Für 2026 kündigt das Unternehmen neue Formate, Programmerweiterungen sowie personelle Veränderungen an.
Den Auftakt macht das neue Magazin „Breaking Media“, das ab 27. Jänner dienstags um 22:20 Uhr auf Puls 4 startet. Moderiert von Gundula Geiginger beschäftigt sich das Format mit der österreichischen und internationalen Medienlandschaft. Thematisiert werden technologische Entwicklungen, digitale Trends und Faktenchecks, ergänzt durch Hinweise für reflektierte Mediennutzung. Ziel sei es laut Sendergruppe, für Desinformation und Fake News zu sensibilisieren und Medienmechanismen verständlich darzustellen. Zum Auftakt ist Medienminister Andreas Babler zu Gast. „Breaking Media“ wird zusätzlich samstags auf Puls 24 sowie im Stream auf Joyn gezeigt und läuft ab 10. Februar direkt im Anschluss an „Pro und Contra“.
Relaunch von Talkformaten
Ebenfalls ab 10. Februar wird der Talk „Pro und Contra“ neu aufgestellt. Manuela Raidl moderiert künftig wöchentlich zwei aktuelle Themen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Zum Start ist eine Spezialreihe mit Parteichefs geplant, den Beginn macht Bundeskanzler Christian Stocker.
Das Diskussionsformat „Wild Umstritten“ wird 2026 auch auf ATV ausgestrahlt. Ab 14. Jänner läuft mittwochs um 22:25 Uhr eine Wochenausgabe auf ATV und Joyn, zusätzlich montags um 20:15 Uhr eine Live-Ausgabe auf Puls 24 und Joyn. Moderiert von Werner Sejka diskutieren weiterhin meinungsstarke Persönlichkeiten gesellschaftliche Themen. Darüber hinaus sind neue Ausgaben von „Aktuell: Die Woche“ freitags um 21:40 Uhr auf Puls 24 geplant.
Einordnung der Sendergruppe
Corinna Milborn, Infochefin der ProSiebenSat.1 Puls 4 Gruppe, erklärte, man sehe es als Aufgabe, Fakten zu recherchieren, Macht zu konfrontieren und öffentliche Diskussionsräume zu schaffen. Qualitative Information und kontroverse Debatte seien laut Milborn Voraussetzung für demokratischen Diskurs.
Personelle Veränderungen
Im Nachrichtenbereich übernimmt Lisa Fritsch mit 1. Jänner 2026 die Funktion der Chefredakteurin Talk. Andreas Rossmeissl wird Politikchef und stellvertretender Chefredakteur von Puls 24. Beide waren zuvor bereits in leitenden Funktionen innerhalb der Sendergruppe tätig. (red)
