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Neue CCA-Kampagne: Die Kraft der Kreativität © Christian Jobst

TeamCCA-CEO Reinhard Schwarzinger, Strategie-Aus­tria-Präsidentin Jana David-Wiedemann, CCA-Vorstandspräsident Andreas Spielvogel (DDB Wien) und Lena Enzinger (Strategie Austria).

© Christian Jobst

TeamCCA-CEO Reinhard Schwarzinger, Strategie-Aus­tria-Präsidentin Jana David-Wiedemann, CCA-Vorstandspräsident Andreas Spielvogel (DDB Wien) und Lena Enzinger (Strategie Austria).

Redaktion 24.01.2020

Neue CCA-Kampagne: Die Kraft der Kreativität

Für die Kampagne des Creativ Club Austria zeichnet die hoch dekorierte Agentur wild verantwortlich.

Diese Woche stellte der Creativ Club Austria die neue Kampagne sowie die Neuerungen für 2020 vor. In diesem Jahr fiel die Wahl des Vorstands auf die vielfach prämierte Agentur wild, die 2018 viel Medienwirbel unter anderem mit den sieben Auszeichnungen und 14 Shortlistplatzierungen im Rahmen des Cannes Lions Festivals einheimste.

Basis der Kampagne ist der Vorsatz des neuen Vorstands, sich für mehr Wertschätzung innerhalb der Kreativindustrie und gegen Missgunst und Neid einzusetzen. Dafür verschmilzt wild in einer Reihe mutiger und bunter Sujets Lob und Motivation in kurzer, klarer und einfacher, aber schlagkräftiger Sprache – ansprechend vor allem für die neue Generation.
„Unser Ziel mit dem Club ist es, die starke Stimme der Kreativwirtschaft zu sein. Daher wollen wir mit ihr intensiver in den Dialog treten, um dem Thema Kreativität mehr Aufmerksamkeit, mehr Relevanz und mehr Bedeutung zu geben. Hinzu kommt, dass wir die Relevanz des Clubs auch für die Zukunft nachhaltig sichern wollen, weshalb die Arbeit mit dem Kreativnachwuchs weiter ausgebaut wird”, erklärt Creativ Club Austria-Vorstandspräsident Andreas Spielvogel. „Die Kampagne begleitet diese Aspekte und steht zudem für unser Versprechen, uns für wechselseitge Anerkennung und Zusammenhalt innerhalb der Branche einzusetzen.”
An den bisherigen Erfolg möchte der neue Vorstand anknüpfen. Seine Motivation möchte er an die Kreativwirtschaft weitergeben und scheut dafür auch vor Lob nicht zurück.
Creativ Club Austria-Geschäftsführer Reinhard Schwarzinger führt weiter aus: „Lob von uns, aber auch von den Mitgliedern und damit von Mitbewerbern zu erhalten – wie auch im Zuge der CCA-Venus –, ist die höchste Form von Wertschätzung untereinander; das motiviert.”
Thomas Lichtblau und Thomas Ragger von wild setzen auf eine einfache, prägnante und ausdrucksstarke Kampagne – ohne viel „Blabla”. „Es ist eine Kampagne zum Aktivieren, Motivieren, Kommunizieren und Glücklichsein mit inspirierenden Worten, um Lob und Wertschätzung zu zeigen”, so Lichtblau, Managing Partner und Head of Design von wild.

CCA-Venus: voll optimiert

Die Motivation, den Club auf ein neues Level zu heben und damit auch die CCA-Venus zu optimieren, bringt einige Neuerungen mit sich: Ab heuer prämiert der Creativ Club Austria einen „Creative Marketer”, der aus einem vom Vorstand vorgeschlagenen Kandidatenpool ermittelt wird.

Mit Creative Effectiveness, Creative Strategy, Eigenwerbung (wieder als eigene Kategorie) und Livemarketing wird der wichtigste Kreativpreis des Landes gleich um vier Kategorien erweitert. Und auch bei der Jury tut sich einiges.
Anstelle eines Jurypräsidenten bewerten künftig in jeder Jury zusätzlich ausgewählte internationale Jurorinnen und Juroren die Arbeiten und bestimmen die Venus-Gewinner mit. Dadurch möchte der Creativ Club Austria die Qualität der Jurys und somit des Awards weiter anheben.

Neuer Juryablauf

Um die Diskussion in den Jurys zu fördern, wird der Ermittlungsmodus der Gewinner umgestellt: Die erste Runde („Buchrunde”) findet, wie gewohnt, in anonymer Abstimmung statt. Die Juryrunden für Bronze, Silber und Gold werden in Diskussion und per Abstimmung durch Handzeichen als offenes Voting durchgeführt.

Tiptop – neue Jurykriterien: Unter dem Titel „Lust auf echte Ideen” legt der Creativ Club Austria neue Kriterien fest, um die kreative Qualität der eingereichten Arbeiten zu beurteilen. Demnach wird die Jury ihr Augenmerk darauf legen, ob die Arbeit originell, neuartig und vorbildlich ist; ob die Idee oder die Umsetzung besonders und herausragend ist und ob die Arbeit eine hohe Relevanz vorweisen kann und Zielgruppen auch bewegt.
Eine weitere Neuerung: Erstmals bekommt auch die Auftraggeberseite durch die Kooperation eine Stimme bei der Vergabe einer CCA-Venus.
„Mit den beiden neuen Kategorien Creative Strategy und Creative Effectiveness geben wir auch Juroren von der Auftraggeberseite die Möglichkeit, die CCA-Venus-Preisträger zu küren. Das garantiert mehr Meinungsvielfalt, eine breitere Entscheidungsbasis und noch mehr Relevanz für alle Einreicherinnen und Einreicher”, so Eva Oberdorfer, Mitglied der Creativ Club Austria-Arbeitsgruppe „Award/Jury”. „Geleitet von unserem Anspruch, der Treiber für die Bedeutung von Strategien in Österreich zu sein, ist die Kooperation mit dem wichtigsten Kreativpreis des Landes eine hervorragende Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf die ­strategischen Leistungen im Kreativbusiness zu lenken”, so Strategie-Austria-Präsidentin Jana David-Wiedemann. (red)

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