Österreich: KI-Nutzung wächst weiter
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Laut Microsoft AI Economy Institute liegt Österreich in Sachen KI-Nutzung weltweit über dem Durchschnitt.
MARKETING & MEDIA Redaktion 11.05.2026

Österreich: KI-Nutzung wächst weiter

Neue Daten des Microsoft AI Economy Institute zeigen einen weiteren Anstieg der weltweiten KI-Nutzung. Österreich liegt mit einer Nutzungsrate von 34,1 Prozent weiterhin über dem globalen Durchschnitt.

WIEN. Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz ist im ersten Quartal 2026 weltweit weiter gestiegen. Laut aktuellem AI Diffusion Report des Microsoft AI Economy Institute erhöhte sich der Anteil der Nutzer an der erwerbsfähigen Bevölkerung weltweit auf 17,8 Prozent. Im vierten Quartal 2025 lag dieser Wert noch bei 16,3 Prozent. Neben der Verbreitung nehme auch die Intensität der Nutzung zu. Besonders in Ländern mit bereits hoher Durchdringung wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Singapur, Norwegen, Irland und Frankreich sei laut Bericht eine verstärkte Nutzung zu beobachten.

Österreich über globalem Schnitt
Österreich liegt den aktuellen Daten zufolge weltweit auf Platz 18 und damit weiterhin über dem globalen Durchschnitt. Die Nutzungsrate stieg von 31,4 Prozent im vierten Quartal 2025 auf aktuell 34,1 Prozent. Damit nutze inzwischen mehr als jede dritte Person im erwerbsfähigen Alter KI-Tools. Hermann Erlach, General Manager von Microsoft Österreich, erklärt: „Die aktuellen Daten zeigen: Österreich verfügt über eine starke Ausgangsbasis und zählt weiterhin zu den Ländern mit überdurchschnittlicher KI-Nutzung. Entscheidend ist jetzt, diese Dynamik gezielt zu skalieren und KI fest in Geschäftsprozessen und Wertschöpfung zu verankern. Dafür braucht es kontinuierliche Investitionen in Infrastruktur, Qualifizierung und Partnerschaften – damit aus breiter Nutzung langfristige Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit für den Standort entstehen.“

Technologische Entwicklung als Treiber
Als zentralen Treiber der Entwicklung nennt der Bericht technologische Fortschritte im Bereich KI-gestützter Softwareentwicklung. Neue Tools würden zu Produktivitätssteigerungen führen und die Umsetzung von Ideen in konkrete Anwendungen beschleunigen. Zudem verlagere sich ein wachsender Teil der globalen Dynamik nach Asien. Dort würden insbesondere Fortschritte bei lokalen Sprachmodellen und eine hohe digitale Affinität das Wachstum fördern. Gleichzeitig verweist der Bericht auf zunehmende Unterschiede zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden. Während KI in vielen Industrieländern bereits breit genutzt werde, fehlten in anderen Regionen weiterhin grundlegende Voraussetzungen wie Infrastruktur, Zugang und digitale Kompetenzen. (red)

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