RSF zeigt Fotoausstellung zum Jubiläum
© APA/Robert Jäger
Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich.
MARKETING & MEDIA Redaktion 15.01.2026

RSF zeigt Fotoausstellung zum Jubiläum

Internationale Fotografien thematisieren Umwelt, Exil und Krisen.

WIEN. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens von Reporter ohne Grenzen (RSF) eröffnet die Organisation heute eine internationale Fotoausstellung im Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Die Schau trägt den Titel „Fotografien der Welt von morgen“ und präsentiert Arbeiten von Fotografinnen und Fotografen aus 40 Ländern.

Die Ausstellung thematisiert die Folgen von Umweltveränderungen, Exilbewegungen und Krisen und zeigt die Herausforderungen, vor denen Journalistinnen und Journalisten in Konfliktregionen stehen. „In einer Zeit, in der die Pressefreiheit zunehmend bedroht ist möchten auch wir all den Medienschaffenden in Konflikt- und Kriegsgebieten Tribut zollen, die immer wieder große Risiken eingehen, um uns auf dem Laufenden zu halten“, erklärt Martin Wassermair, Generalsekretär der österreichischen Sektion.

Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, unterstreicht die Bedeutung der internationalen Ausstellung für Österreich: „Diese wertvollen Zeitdokumente decken Tatsachen auf und warnen in eindrücklicher Form vor gefährlichen Entwicklungen.“ Das Projekt erinnere daran, dass Schutz und Verteidigung des Journalismus vor allem auch eine Verteidigung des Rechts auf Information bedeutet. „Somit richten wir jetzt auch in Wien einen visuellen Appell an Politik und Gesellschaft für den enormen Stellenwert von Informationen aus mutigen, unabhängigen Quellen“, so Hausjell abschließend.

Die Schau ist von 16. Jänner bis 15. März 2026 bei freiem Eintritt in 1090 Wien, Währinger Straße 29, 7. Stock, Montag bis Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr zu sehen. (red)

 

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