WIEN. Die Digital Media Agentur slopelift hat ihre Führungsstruktur erweitert und die neu geschaffene Position des Chief AI Officer offiziell bestätigt. Bereits im Oktober 2025 hat Florian Fischer diese Funktion übernommen. Mit dem Schritt unterstreiche das Unternehmen seine konsequente AI-First-Ausrichtung und reagiere auf die technologische Entwicklung hin zu autonom agierenden Agentensystemen.
Neuausrichtung auf C-Level-Ebene
Fischer war zuvor als Chief Reporting Officer tätig und treibe seit dem vierten Quartal 2025 in seiner neuen Rolle die AI-Transformation der Agentur voran. Ziel sei es, interne Prozesse zu optimieren und marktreife KI-Services für Kunden im DACH- und CEE-Raum zu entwickeln. Die Schaffung der CAIO-Position sei laut slopelift notwendig gewesen, um der Entwicklung von generativer KI hin zu Agentic Development gerecht zu werden.
Strukturiertes Implementierungsframework
Die operative Umsetzung erfolge auf Basis eines viermonatigen Implementierungsplans, der mit Fischers Amtsantritt gestartet wurde. Das Framework fokussiere auf die Bereiche Strategie, Kultur und Wertschöpfung und bilde die Grundlage für ein internes AI Center of Excellence. Florian Fischer, Chief AI Officer bei slopelift, erklärte: „Wir haben die letzten Monate intensiv genutzt, um nicht nur Strukturen zu schaffen, sondern ein echtes ‚AI-Native Mindset‘ im Team zu verankern. Die Veröffentlichung von Modellen wie Google Gemini 3.0 hat uns dabei gerade bei internen Workflows in die Hände gespielt und den Weg vom reinen Prompting hin zum echten Agentic Development geebnet.“
Agentic Development als Zukunftsmodell
Slopelift verfolge den Ansatz, bestehende Strategien mit KI zu optimieren. Das Anwendungsspektrum reiche von Effizienzsteigerungen durch Large Language Models bis zur Implementierung autonomer Agenten im Kampagnen-Management. Fischer sagte dazu: „Dank unseres strategischen Frameworks konnten wir diese Technologien sofort in unsere DNA integrieren. Das Team lernt seither, komplexe Aufgabenketten durch autonome Agenten orchestrieren zu lassen – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil, den wir nun voll ausspielen wollen.“
Ausblick auf Commerce und Entscheidungsprozesse
Agenten würden laut Fischer in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle bei Entscheidungsfindung, Online-Kauf und Buchungen einnehmen. „Das Adoption-Zeitfenster ist hier massiv kleiner als beim Sprung von Offline zu Online. Während damals bei manchen Unternehmen fast zehn Jahre gebraucht hat, wird der aktuelle Wandel wohl in ein bis zwei Jahren abgeschlossen sein. Wer dann nicht dabei ist, bleibt zurück“, so Fischer. Ein weiterer Fokus liege auf der Vorbereitung von Kunden auf agentenbasierte Kaufprozesse, unter anderem durch den Einsatz des Google-UCP-Standards.
Mit der offiziellen Bestätigung des CAIO-Postens signalisiere slopelift, dass die Phase der Initialisierung abgeschlossen sei und Kunden ab sofort von etablierten KI-getriebenen Strukturen profitieren könnten. (red)
