WIEN. Die Österreichische Sporthilfe erweitert ihr Medienangebot und hat mit „RAW – Real Athlete’s World“ ein neues Video-Podcast-Format gestartet. Alle zwei Wochen werden Gespräche mit österreichischen Sportpersönlichkeiten veröffentlicht, moderiert von Karina Toth. Die erste Folge ist seit Kurzem auf gängigen Plattformen verfügbar.
Auftakt mit Marlies Raich
Zum Start ist Marlies Raich zu Gast. Sie spricht über ihre Karriere sowie persönliche Herausforderungen, darunter ihre Verletzung im Jahr 2009. „Das Ziel, zurückzukommen, war nach der Verletzung über Monate eigentlich unerreichbar. Es hat viele Momente gegeben, wo ich mir gedacht habe, ich schaffe es nicht, wo ich ganz für mich geweint habe und einfach total verzweifelt war.“ Nach einer einjährigen Pause sei ihr Comeback gelungen: „Das war natürlich unglaublich.“
Fokus auf persönliche Einblicke
Mit dem Podcast wolle die Sporthilfe laut Geschäftsführer Gernot Uhlir bewusst auf persönliche Geschichten setzen. „Hinter den Erfolgen und vor allem auf dem Weg dorthin stehen oft echte Geschichten“, erklärt Uhlir. „Was treibt unsere Athlet:innen an? Was kostet der Weg an die Spitze wirklich? Welche Stolpersteine galt es zu überwinden? Genau das machen wir mit ‚RAW‘ sichtbar.“ Ziel sei es, Einblicke zu geben, die in der klassischen Sportberichterstattung oft keinen Platz finden.
Produktion und Umsetzung
Produziert wird das Format von Marco Brugger, Gründer der Kreativagentur 15 Love. „Mit RAW wollen wir nicht einfach nur das nächste Interviewformat ins Leben rufen, sondern wirklich tief in die Welt der Athlet:innen eintauchen. Wir wollen die Geschichte hinter dem Erfolg erzählen und dadurch unsere Zuhörerinnen und Zuhörer begeistern und inspirieren“, so Brugger.
Die Aufzeichnungen finden im Stanglwirt statt. Weitere Episoden wurden bereits mit Sportlern wie Benjamin Karl, Janine Flock, Elina Stary, Lisa Hauser, Eva Pinkelnig, Anna Gandler und Aker Schmid produziert.
Plattformübergreifende Verbreitung
Der Podcast erscheint im Zwei-Wochen-Rhythmus auf Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts und YouTube sowie über die Kanäle der Sporthilfe und der Athleten. Begleitend werde Social-Media-Content veröffentlicht.
Mit Decathlon konnte ein Partner für das Format gewonnen werden. Uhlir erklärt: „Dass Decathlon von Anfang an an die Idee glaubt, war für uns ein starkes Signal. Solche Partnerschaften ermöglichen es uns überhaupt erst, neue Wege in der Kommunikation zu gehen. ‚RAW‘ zahlt direkt auf unsere Mission ein – wir stärken damit nicht nur die Sichtbarkeit unserer Sportler:innen, sondern auch die finanzielle Basis ihrer Förderung.“ (red)
