WIEN/MILLSTATT. Wie lassen sich Menschen in Zeiten zunehmender Polarisierung, digitaler Plattformen und wachsender Desinformation noch erreichen? Dieser Frage widmete sich der Political Communication Summit (PCS), der am 6. und 7. Oktober 2026 erstmals im Wiener Rathaus stattgefunden hatte.
Rund 500 Fachleute aus Politik, Kommunikation, Public Affairs und Medien hatten an der europäischen Konferenz teilgenommen.
Is the medium the message?
Im Mittelpunkt standen die Zukunft politischer Botschaften, institutionelle Kommunikation sowie der Aufbau von Vertrauen in einer zunehmend fragmentierten Öffentlichkeit. Diskutiert wurden unter anderem der Einsatz Künstlicher Intelligenz, digitale Mobilisierung und der Umgang mit gezielter Desinformation.
Dabei ging es auch um die Verantwortung politischer Akteure und die Glaubwürdigkeit öffentlicher Debatten. Veranstaltet wurde der Summit von Partisan, dem Team hinter dem Political Tech Summit in Berlin.
Weichenstellungen
Während in Wien über die Zukunft der Kommunikation diskutiert wurde, laufen bereits die Vorbereitungen für die 11. Millstätter Wirtschaftsgespräche (MWG). Von 28. April bis 1. Mai 2027 sollen dort zentrale Richtungsentscheidungen für Österreich und Europa im Mittelpunkt stehen.
Teilnehmer-Vorschau
Auch erste prominente Teilnehmer stehen bereits fest: Angekündigt sind unter anderem Asfinag-Vorstand Hartwig Hufnagl, McDonald’s-Österreich-Chefin Ellen Staudenmayer, ÖBB-Finanzvorständin Manuela Waldner und Verbund-Vorstandsmitglied Susanna Zapreva. Auch Remus-Chef Stephan Zöchling sowie Vertreter aus Finanzwirtschaft und Bundesheer sollen ihre Perspektiven einbringen. Die Wirtschaftsgespräche wollen damit den Dialog zwischen Unternehmen, Politik und Gesellschaft vertiefen.
Im Zentrum steht die Frage, welche Entscheidungen notwendig sind, um Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und wirtschaftliche Stabilität langfristig zu sichern. Auch der Standort Österreich steht dabei auf dem Prüfstand. (sb)
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HEMBERG/SALZBURG. Rund 2.000 Apfelsorten sind in Österreich bekannt. Im Erwerbsobstbau spielt jedoch nur ein kleiner Teil davon eine Rolle. Spar und der steirische Obst- und Gemüseproduzent