WIEN. Das vor zehn Jahren in Wien gegründete Unternehmen verbesserte seine Profitabilität und steigerte den Umsatz auf rund 33 Millionen Euro. In Österreich wuchs Alfies im zweistelligen Prozentbereich, in der Schweiz verdoppelte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr.
Im vergangenen Jahr erreichten alle heimischen Lagerstandorte – vier in Wien und einer in Graz – die Profitabilität. Auch in der Schweiz wurde erstmals ein positiver Deckungsbeitrag pro Bestellung erzielt. Gleichzeitig gewann Alfies eine fünfstellige Zahl an Neukunden, der durchschnittliche Warenkorb stieg auf rund 70 Euro.
„2025 feierten wir unser zehnjähriges Jubiläum. Für langfristigen Erfolg im Online-Lebensmittelhandel braucht es Durchhaltevermögen und das richtige Geschäftsmodell“, sagt Gunther Michl, Mitgründer und Geschäftsführer von Alfies. „Umso mehr freut es uns, dass wir das Jahr so positiv abschließen konnten.“
Eine der größten operativen Herausforderungen war die Einführung des Einwegpfands in Österreich mit 1. Jänner 2025. Notwendige Anpassungen in den Lagerprozessen sowie verändertes Kauf- und Rückgabeverhalten prägten den Geschäftsalltag. Die Nachfrage nach Getränken in PET-Flaschen und Dosen ging deutlich zurück, während Mehrweggebinde über alle Kategorien hinweg zulegten. Insgesamt nahmen die Alfies-Driver im Jahr 2025 fast sechs Millionen Pfandgebinde von den Kunden zurück.
Parallel dazu investierte Alfies weiter in Technologie und Service. Alle Apps wurden erneuert, zudem wurde mit alfies.shop eine neue Plattform für beide Märkte geschaffen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem KI-gestützten Einkaufsassistenten „Alfie“, der Kunden bei Produktauswahl und Rezeptvorschlägen unterstützt. Das Sortiment wuchs 2025 um mehr als 1.000 Produkte und umfasst nun über 6.000 Artikel.
Für 2026 plant Alfies die nächste Wachstumsphase. Das Liefergebiet soll in Österreich und der Schweiz deutlich ausgeweitet werden, zudem wird die Elektroautoflotte um weitere 30 Fahrzeuge ergänzt. Produktseitig liegt der Fokus auf dem Ausbau des Frische-Sortiments sowie auf der Weiterentwicklung der Plattform. „Mit profitablen Strukturen, klarer Wachstumsstrategie und konsequentem Fokus auf Technologie sehen wir uns gut für die nächsten Schritte aufgestellt“, so Michl.
Stark positioniert
Bereits im Vorjahr startete die Buwog im Bereich Projektentwicklung als einer der ersten Bauträger wieder voll durch und setzte auch in der Bestandsbewirtschaftung neue Maßstäbe.
