WIEN. Kaffee ist und bleibt ein fixer Bestandteil des österreichischen Alltags. Laut den aktuellen „Tchibo Kaffee-Fakten 2026“, einer gemeinsam mit NIQ/GfK durchgeführten repräsentativen Umfrage, trinken 70,7% der Österreicher täglich oder mehrmals täglich Kaffee. Gleichzeitig zeigt die Erhebung deutliche Unterschiede zwischen den Generationen und ihren Konsumgewohnheiten.
Konsum wird mobiler
Vor allem die Gen Z konsumiert Kaffee deutlich mobiler als ältere Generationen. 94,2% der jungen Kaffeetrinker kaufen regelmäßig Coffee to go. Gleichzeitig erlebt die Kaffeehauskultur bei jungen Menschen eine Renaissance: 78,6% nutzen Kaffeehäuser für Treffen und Gespräche. Kaffee wird damit zunehmend zum sozialen Erlebnis und zur Kulisse für Begegnungen.
Gleichzeitig dient Kaffee vielen jungen Konsumenten als funktionaler Begleiter im Alltag. 41,9% der Gen Z nutzen Kaffee gezielt zur Konzentrationsförderung. Für ältere Generationen spielt dieser Aspekt deutlich seltener eine Rolle.
Auch beim Geschmack zeigen sich Unterschiede. Die Gen Z bevorzugt Cappuccino, während ältere Generationen häufiger zu Espresso greifen. Millennials trinken besonders gern den klassischen Verlängerten.
Regional liegt Salzburg beim Kaffeekonsum vorne: Dort werden durchschnittlich 2,9 Tassen pro Tag konsumiert, gefolgt von Tirol und dem Burgenland. Österreichweit liegt der Schnitt bei 2,6 Tassen täglich. Am meisten Kaffee trinkt die Generation X mit durchschnittlich 3,06 Tassen pro Tag. Gleichzeitig startet sie besonders früh in den Tag: 44,7% trinken ihre erste Tasse bereits vor 7 Uhr morgens.
Am besten daheim
Trotz neuer Konsumgewohnheiten bleibt das Zuhause der wichtigste Ort für Kaffee. 86% trinken ihren Kaffee bevorzugt daheim. Insgesamt zeigt die Studie, dass sich die Kaffeekultur weiter verändert – hin zum flexiblen Begleiter im Alltag. (red)
"Der ORF braucht einen Neuanfang von außen“
WIEN Mit Johannes Larcher bewirbt sich ein international erfahrener Medienmanager um die Führung des ORF. Im Gespräch mit medianet erläutert er, warum der öffentlich-rechtliche Rundfunk