„Kletzerl“ kehrt ins Regal zurück
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RETAIL Redaktion 09.02.2026

„Kletzerl“ kehrt ins Regal zurück

Das „Kletzerl“, nach eigenen Angaben eine Ikone der österreichischen Jausenkultur, feiert sein Comeback.

WIEN. Nach der Übernahme des insolventen Wurstwarenherstellers Kletzl durch die bayerische Premium-Metzgerei Wasner wurde die Produktion im Innviertel wieder aufgenommen. Ab März 2026 soll der Rohwurstsnack erneut im Handel erhältlich sein. Gefertigt wird das „Kletzerl“ nach Originalrezeptur und mit regionalen Rohstoffen am Standort Wildenau. Zum Marktstart umfasst das Sortiment vier Varianten: Classic, Feurig, Cheese und Vegan. Während die klassischen Sorten auf Schweinefleisch basieren, wird die vegane Variante aus Erbsenprotein hergestellt. Alle Produkte sind gluten- und laktosefrei sowie frei von Zusatzstoffen und als handlicher Snack für unterwegs oder zur Jause konzipiert.

Über Jahrzehnte hinweg war das „Kletzerl“ fixer Bestandteil des Alltags – als Wegzehrung, Schuljause oder Teil der Brettljause. Mit der Wiederaufnahme der Produktion knüpft Wasner bewusst an Herkunft, Handwerk und die überlieferte Rezeptur an und bringt den Hartwurstklassiker mit zeitgemäßem Design zurück in den Handel.

Auch optisch wurde das Produkt behutsam weiterentwickelt. Das neue Packaging setzt auf illustrative Figuren und humorvolle Sprüche, die je nach Sorte variieren. Ziel ist es, neben langjährigen Fans auch neue Zielgruppen anzusprechen. Ergänzend ist eine stärkere Einbindung der Community geplant, etwa bei der Auswahl eines eigenen „Kletzerl“-Songs.
Langfristig ist ein weiterer Ausbau des Sortiments vorgesehen. Nach der Einführung der vier Klassiker befinden sich zusätzliche Geschmacksrichtungen in Planung. Die angestrebte Produktionsmenge liegt bei 80 bis 100 Tonnen pro Woche, was einer Jahreskapazität von rund 4.000 Tonnen entspricht.

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