BERLIN. Im dritten Quartal sank der Umsatz währungsbereinigt um 6% auf 1,78 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) rutschte mit minus 11,4 Mio. Euro in die Verlustzone, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 16,2 Mio. Euro erzielt worden war. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 54,9 Mio. Euro, nach 62,4 Mio. Euro im Vorjahr.
Für das Gesamtjahr präzisierte Puma seine Ergebnisprognose. Das Unternehmen erwartet nun einen operativen Verlust zwischen 80 und 130 Mio. Euro, nachdem zuvor eine Spanne von 50 bis 150 Mio. Euro genannt worden war. Gleichzeitig werden die geplanten Investitionen angesichts des schwierigen Marktumfelds von 200 Mio. Euro auf weniger als 150 Mio. Euro reduziert. Beim währungsbereinigten Umsatz rechnet Puma weiterhin mit einem Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.
„Die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal entsprach unseren Erwartungen“, erklärte Puma-Vorstandschef Arthur Höld. Das Unternehmen habe sein Übergangsjahr genutzt, um die Grundlagen für künftiges Wachstum zu schaffen.
Für zusätzliche Veränderungen sorgt der Einstieg des chinesischen Sportartikelkonzerns Anta Sports, der seit Anfang Oktober 29,1% an Puma hält und den Aufsichtsratsvorsitz stellt. Höld wertet die Beteiligung als Vertrauensbeweis in die Unternehmensstrategie. In China führte der Einstieg allerdings zu Zurückhaltung bei Handelspartnern, da Anta stark auf den Direktvertrieb über eigene Geschäfte und Onlineshops setzt.
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