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Weiterhin Gerüchte um Wella-Kauf © APA/EPA/Federico Gambarini

Gerüchte rund um Wella kommentiert Henkel-Boss Kasper Rorsted nicht.

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Gerüchte rund um Wella kommentiert Henkel-Boss Kasper Rorsted nicht.

16.06.2015

Weiterhin Gerüchte um Wella-Kauf

Kosmetik Henkel äußert sich nicht zu den Spekulationen

Düsseldorf. Henkel soll eine milliardenschwere Übernahme des Haarpflege-Spezialisten Wella anstreben. Doch der Kosmetik-Hersteller will sich dazu weiterhin nicht äußern. In einem Interview der Welt am Sonntag wollte Henkel-Chef Kasper Rorsted diese Spekulationen nicht kommentieren und sprach von „Marktgerüchten”.

Seit Wochen Spekulationen

Gleichzeitig betonte er jedoch, dass Henkel „gut aufgestellt” sei. „Wir brauchen also nicht unbedingt große, milliardenschwere Zukäufe, um unsere Finanzziele zu erreichen. Aber seien Sie sicher, dass wir unsere Mittel auch weiterhin klug investieren werden”, so Rorsted. Medien hatten berichtet, dass Henkel dem US-Konzern Procter & Gamble bereits ein Angebot für Wella vorgelegt hat. Nach früheren Angaben kann Henkel dem Bericht zufolge bis zu 4,5 Mrd. € aufbringen, ohne schlechtere Bonitätsnoten fürchten zu müssen. Auch künftig werde es nur Übernahmen geben, bei denen der Preis stimme, sagte Rorsted und weiter: „Man muss Geld nicht ausgeben, nur weil man es hat, sondern um sich strategisch und langfristig zu stärken.” Im vergangenen Jahr habe Henkel 1,8 Mrd. € für Beteiligungskäufe aufgewandt, im laufenden Jahr gebe es bereits Vereinbarungen für Zukäufe in einer Größenordnung von über 300 Mio. €. Mit einer Übernahme würde Henkel seinen kleinsten Konzernbereich Körperpflege stärken, der 2014 3,55 Mrd. € umsetzte. (red)

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