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XXXLutz: XXL-Erlös © XXXLutz

XXXLutz-Sprecher Thomas Saliger will „in puncto Preise auch 2019 neue Maßstäbe setzen” und so Marktanteile generieren.

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XXXLutz-Sprecher Thomas Saliger will „in puncto Preise auch 2019 neue Maßstäbe setzen” und so Marktanteile generieren.

Redaktion 11.01.2019

XXXLutz: XXL-Erlös

Die Möbelkette hat das beste Jahr der Firmengeschichte absolviert und steigert den Umsatz auf 4,2 Mrd. Euro.

WELS. Die Möbelgruppe XXXLutz hat 2018 von der Krise bei kika und Leiner profitiert. Das oberösterreichische Unternehmen hat das nach eigenen Angaben „erfolgreichste Jahr der Firmengeschichte” hinter sich – und den Gesamtumsatz auf 4,2 Mrd. € gesteigert. Grund dafür waren auch zahlreiche Neueröffnungen. Die Gruppe sei aber auch flächenbereinigt gewachsen, sagt dazu XXXLutz-Sprecher Thomas Saliger.

„Küchenkauf ist Vertrauenssache, bei dem die Kunden auf 100 Prozent Sicherheit achten. Schließlich geht es hier um große Summen bei den Anzahlungen als auch um dringend notwendige Liefertreue”, zieht Saliger den Vertrauensvergleich zum krisengebeutelten Mitbewerber.
XXXLutz hat im vergangenen Jahr mit allen Vertriebslinien (XXXLutz, mömax und Möbelix) expandiert. Insgesamt wurden 14 neue Einrichtungshäuser eröffnet, vor allem im Ausland.
Neueintritte gab es in der Schweiz und in Rumänien. Damit stieg die Anzahl der Möbelhäuser insgesamt auf 260, in denen über 22.000 Personen beschäftigt werden. Die Übernahme des deutschen Möbeldiskonters Poco wurde im Dezember 2018 fixiert. Poco machte zuletzt mit 123 Einrichtungshäusern und fast 8.000 Mitarbeitern in Deutschland einen Umsatz von 1,6 Mrd. €.

Prognose für 2019

Für 2019 sind ebenfalls mehrere Neueröffnungen im Ausland geplant: sechs Möbelix-Märkte, drei mömax- und drei XXXLutz-Einrichtungshäuser. In Serbien soll mit einem XXXLutz-Markt der Markteintritt erfolgen.

In Summe investiert das Welser Unternehmen heuer 150 Mio. € in neue Märkte, Umbauten, den Ausbau des Online-Geschäfts sowie die Logistik. Die Expansion werde rund 1.000 neue Jobs schaffen (siehe Titelstory Seite 34), zudem will das Unternehmen etwa 650 neue Lehrlinge aufnehmen. (APA/red)

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