Gottfried Tonweber, Partner bei EY Österreich und Leiter des Beratungsteams Cybersicherheit, nennt dazu Zahlen: Laut aktueller EY-Cyberstudie schätzen 47% das Risiko für Cyberangriffe als sehr oder eher hoch ein – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Jahr 2024, als dieser Wert noch bei 35% lag.
Mehr Angriffe registriert
Auch die Zahl der tatsächlichen Angriffe nimmt zu. 32% der Befragten berichteten von mindestens einem Vorfall – ein Anstieg um zehn Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Die Wahrscheinlichkeit steigt mit dem Umsatz: Ein Drittel der Unternehmen mit mehr als 51 Mio. € Jahresumsatz war bereits mehrfach betroffen.
Hausaufgaben erledigt
Die heimischen Unternehmen sind unabhängig von ihrer Umsatzstärke gut vorbereitet: Firewalls und Antivirus-Software sind mittlerweile bei neun von zehn Unternehmen Standard, ebenso wie regelmäßige Sicherheitsupdates und Patches.
Und: KI ist auf dem Vormarsch. Ihr Einsatz wird sowohl als Chance als auch als Risiko wahrgenommen: Einerseits kann KI helfen, Angriffe frühzeitig zu erkennen, andererseits eröffnet sie auch neue Möglichkeiten für Cyberkriminelle. 15% der Unternehmen setzen auf KI-Technologien zur Abwehr von Cyberangriffen. Diese Zahl ist zwar ein kleiner Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (12%), bleibt laut Tonweber jedoch insgesamt noch niedrig. Fast jedes dritte Unternehmen plant aber den Einstieg, davon elf Prozent bereits mit konkreten Projekten. Und Sie?
Presserat rügt "Krone" für Sichrovsky-Kolumne
Der Presserat rügt die "Kronen Zeitung" für eine im Juni 2025 erschienene Kolumne von Heinz Sichrovsky. In dem mit "350 Experten" betitelten Beitrag bezeichnete der Journalist den
