WIEN. Die Österreicher schätzen Unternehmertum als Motor der Wirtschaft – fordern aber mehr Haltung, Fairness und gesellschaftliche Verantwortung. Generell genießen Unternehmer in Österreich hohes Ansehen, stehen aber auch unter genauer Beobachtung. Das zeigt die aktuelle Studie „Image von Unternehmen 2025“ der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY, für die 1.000 Österreicher im Alter von 18 bis 75 Jahren befragt wurden. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild: Unternehmertum wird mit Mut, Eigeninitiative und Innovationskraft verbunden – gleichzeitig aber auch mit hohem Druck, Stress und Bürokratie.
Familienbetriebe sind beliebt
Wenn die Österreicher an Unternehmertum denken, nennen 22% Selbstständigkeit, Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsfreiheit als erste Assoziation, elf Prozent Mut und Risikobereitschaft. 91% haben ein positives Bild von Familienbetrieben. Nur 56% eines von großen Konzernen. 84% haben ein eher positives Bild von persönlichen Dienstleistern wie Friseuren oder Pflegern, 82% von Gewerbebetrieben wie Tischlereien oder Installationsfirmen. Der Lebensmitteleinzelhandel wird von 75% eher positiv wahrgenommen, gefolgt von Gastronomiebetrieben mit 71%. (rk)
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