HEALTH ECONOMY
Diabetes nimmt weiter zu © dpa/Gero Breloer

Diabetes gehört zu den wachsenden Zivilisationskrankheiten. Nicht erkannt und spät therapiert, gibt es enorme Folgeschäden.

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Diabetes gehört zu den wachsenden Zivilisationskrankheiten. Nicht erkannt und spät therapiert, gibt es enorme Folgeschäden.

Redaktion 11.11.2016

Diabetes nimmt weiter zu

Jährlich sterben in Österreich 10.000 Menschen an den Folgen von Diabetes. Die Krankenkassen wollen nun sensibilisieren.

WIEN. Am kommenden Montag ist Weltdiabetestag. Und das Datum wird sowohl von Krankenversicherungen, wie auch Pharmaunternehmen genutzt, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Die Zahl der Menschen steigt, die mit der Erkrankung Diabetes Typ 2 leben. Der Anstieg ist bedingt durch die immer höhere Lebenserwartung sowie den hohen Lebensstandard, der vielfach mit Überernährung und Bewegungsmangel einhergeht. Die Krankheit fordert österreichweit jährlich rund 10.000 Todesfälle, 2.500 Amputationen, 300 neue Dialysepatienten sowie 200 Erblindungen.

Information wichtig

„Wichtig ist vor allem, dass die Leute hinschauen. Gefährlich ist die Erkrankung dann, wenn man sie nicht behandelt: Es drohen schwere Folgeschäden mit dauernder Invalidität und Pflegebedürftigkeit – und damit eine stark eingeschränkte Lebensqualität”, warnt Peter Grüner, Chefarzt der Salzburger Gebietskrankenkasse. Pharmaunternehmen wie Roche bieten ebenso wie die Kassen umfangreichen Service, Kooperationsangebote und Hilfestellungen bei Diabetes. Das Unternehmen bietet etwa seit Anfang November unter „Accu-Chek Österreich” medizinische und praktische Inhalte rund um den Alltag und das Leben mit ­Diabetes. (rüm)

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