WIEN. Der „Norm-Mensch“ ist selten weiblich. So auch, wenn es um die Rahmenbedingungen für eine gesunde Arbeitsumgebung geht. „Eine wichtige Maßnahme ist, die Schutzausrüstung geschlechtsspezifisch zu gestalten“, erklärt Claudia Neumayer-Stickler, Gesundheitsreferatsleiterin im ÖGB. Diese sei historisch bedingt oft an Männern ausgerichtet. Wenn körperliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen nicht beachtet werden, könne sich das auf die Schutzwirkung der Ausrüstung auswirken, sagt Neumayer-Stickler.
Anlass für den Vorstoß ist der jüngste Fehlzeitenreport 2026, wonach Frauen mit durchschnittlich 15,5 Tagen länger im Krankenstand waren als Männer mit 14,1 Tagen. (ehs)
Personal-Engpass
•• Von Evelyn Holley-Spiess GENF/WIEN. Die alternde Bevölkerung ist oft Thema, wenn es um künftige Herausforderungen im Gesundheitssystem geht. Die Weltgesundheitsorganisation