Neue Kooperationen von Krankenhäusern
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In Österreich erstmals vertraglich geregelt: Kooperationen von Spitälern.
HEALTH ECONOMY Redaktion 10.04.2026

Neue Kooperationen von Krankenhäusern

Spitäler in drei Bundesländern starten Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.

BAD ISCHL/BAD AUSSEE/SCHWARZACH IM PONGAU. Wenn Patienten im steirischen Ausseerland ein medizinisches Problem haben, das in bestimmte Fachbereiche fällt, werden sie nun im Landeskrankenhaus (LKH) Bad Ischl in Oberösterreich behandelt. Zu diesen Fachbereichen zählen die Orthopädie, die Traumatologie, die Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie die Innere Medizin. Das Land Steiermark beteiligt sich an den Kosten, die dafür anfallen, auch an jenen für zusätzliches Personal. „Erstmals wird in Österreich eine Zusammenarbeit über Bundesländergrenzen hinweg vertraglich geregelt“, sagt dazu der steirische Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP). Im LKH in Bad Aussee wird unter anderem die Chirurgie geschlossen. Das Krankenhaus wird in eine Akutgeriatrie mit Spezialisierung auf Remobilisation umgewandelt. Das Land Steiermark hat indessen schon die nächste Kooperation im Auge: Bei Geburten und allgemeiner Chirurgie will man künftig mit dem Krankenhaus Schwarzach im Pongau in Salzburg zusammenarbeiten. Ein Vertrag ist schon in Arbeit. (sst)

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