INDUSTRIAL TECHNOLOGY
Industrie 4.0 „live” © Benedikt Weiss/Überall Scene Development

„Löwen füttern verboten, staunen erlaubt”: Zu Gast bei Elektro-Großhandel Rexel Austria in Weißkirchen an der Traun.

© Benedikt Weiss/Überall Scene Development

„Löwen füttern verboten, staunen erlaubt”: Zu Gast bei Elektro-Großhandel Rexel Austria in Weißkirchen an der Traun.

Redaktion 06.07.2018

Industrie 4.0 „live”

Bei Österreichs erster Industry Business Safari standen die Hidden Champions der Industrie im Rampenlicht.

AMSTETTEN/STEYR. Bei einer zweitägigen Bustour quer durch NÖ und OÖ besuchten die Teilnehmer der von Überall scene development veranstalteten Industry Business Safari die innovativsten Produktionsunternehmen, um Industrie 4.0 hautnah zu erleben.

Am ersten Tag startete die Tour in Amstetten. Die Umdasch Group Ventures stellte ihr Konzept vor, potenziell disruptive Technologien und Geschäftsmodelle zu entwickeln, die global entlang des gesamten Bauprozesses wirksam werden. Danach zeigte eine Führung durch Umdasch Shopfitting, welche innovativen Lösungen für Design und Logistik von Geschäftslokalen bereits im Einsatz sind.
Die zweite Station führte zu Haidlmair in Nussbach; das Familienunternehmen hat sich mit seinem Closed Loop Engineering das Ziel gesetzt, internationaler Vorreiter im Werkzeugbau zu werden.
Als dritte und letzte Station stand der Elektro-Großhandel Rexel Austria in Weißkirchen auf dem Programm. Neben einem Vortrag durch GF Robert Pfarrwaller machte vor allem die Führung durch Österreichs größtes Elektro-Zentrallager deutlich, wie Industrie 4.0 durch Energiemonitoring und Digitalisierung des Qualitätsmanagements umgesetzt werden kann.

Bei Welser Profile und BMW

Am zweiten Tag wurde bei anregenden Diskussionen mit dem Geschäftsführer von Welser Profile, Thomas Welser, eindrucksvoll deutlich, wie Digitalisierung in diesem Familienunternehmen bereits umgesetzt wird; selbstfahrende Stapler stellten dies eindrucksvoll zur Schau.

Auch die Führung im BMW Motorenwerk Steyr zeigte, dass in gewissen Bereichen bereits eine 98%ige Robotik-Produktion umgesetzt wurde. Als Abschluss und Ausklang präsentierte die Remise Amstetten ihr Konzept eines Innovation Hub rund um den Bahnhof Amstetten. (pj)

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