Soft Spots, Hard Facts
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INDUSTRIAL TECHNOLOGY Redaktion 13.02.2026

Soft Spots, Hard Facts

Das Zeitalter der softwaredefinierten Automatisierung bricht an und Copa-Data setzt neue Maßstäbe in der industriellen Automatisierung.

••• Von Helga Krémer

DAVOS. Copa-Data stärkt seine Position als zukunftsweisender Akteur in der Industrieautomation. Als Associated Partner des World Economic Forum Annual Meeting 2026 im schweizerischen Davos nutzte der unabhängige Softwarehersteller aus Salzburg das WEF26, um Software-defined Automation als Schlüssel für eine robuste, zukunftsfähige Industrieautomation zu präsentieren. Mit seiner Softwareplattform zenon vertritt Copa-Data einen Software-first Ansatz, der traditionelle, hardware-zentrierte Automatisierungsmodelle in Frage stellt und Industrieunternehmen mehr Flexibilität, Souveränität und Kontrolle gibt.

Schnellere Anpassung
Die industrielle Automatisierung steht an einem Wendepunkt. Hersteller und Energieversorger sehen sich mit zunehmendem regulatorischem Druck, volatilen Lieferketten und steigenden Anforderungen in puncto Nachhaltigkeit konfrontiert, während sie sich immer noch auf starre und vor Jahrzehnten entwickelte Automatisierungsarchitekturen verlassen. Auf dem World Economic Forum Annual Meeting 2026 wurden diese Herausforderungen branchenübergreifend diskutiert, wobei sich ein klares Signal abzeichnete: Die künftige Wettbewerbsfähigkeit hängt davon ab, sich schneller anzupassen, als es die Hardwarezyklen erlauben.

Hier kommt die softwaredefinierte Automatisierung ins Spiel. Durch die Entkopplung der Steuerungslogik von proprietärer Hardware ermöglicht die softwaredefinierte Automatisierung Industrieunternehmen eine schrittweise Modernisierung – ohne groß angelegte Rip-and-Replace-Projekte oder neue Herstellerabhängigkeiten. Anstatt Innovationen in langen Investitionszyklen festzuschreiben, können Unternehmen ihren Betrieb durch Software-Updates, virtualisierte Systeme und offene, sichere Schnittstellen weiterentwickeln.

„Die Industrieautomation wurde viel zu lange von einem Hardware-First-Denken dominiert“, betont Stefan Reuther, Mitglied der Geschäftsführung bei Copa-Data Headquarters. „Software-definierte Automatisierung rückt die Flexibilität und Souveränität wieder in den Mittelpunkt.“

Neue Aufgeschlossenheit
Reuther nahm an der WEF-Jahrestagung 2026 teil, um softwaredefinierte Automatisierung als strategische Antwort auf globale Unsicherheiten zu positionieren. Von geopolitischen Spannungen bis hin zum Fachkräftemangel – die Fähigkeit, robust zu arbeiten, und die Einführung modularer Produktionssysteme sind zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Softwaredefinierte Automatisierung unterstützt diesen Wandel, indem sie Silos aufbricht, einen Vendor Lock-in verringert und eine engere Integration von IT und OT ermöglicht.

Software first
„Bei der Resilienz geht es heute nicht nur um die Sicherung von Lieferketten, sondern auch um die Entwicklung von Betriebsmodellen, um so Veränderung voranzutreiben“, erklärte Reuther in einem Interview in Davos. „Ein Software-first Ansatz gibt Unternehmen die Freiheit, zu experimentieren, zu skalieren und auf neue Anforderungen zu reagieren, ohne von einzelnen Hardware-Lieferanten abhängig zu werden.“
Mit der Softwareplattform zenon ermöglicht Copa-Data diesen Wandel in Branchen wie Life Sciences und Pharma, Food und Beverage, in der Prozessfertigung sowie im Energie- und Infrastruktur-Bereich. Die Softwareplattform unterstützt offene Architekturen, virtualisierte Umgebungen und modulare Automatisierungskonzepte und hilft so den Kunden bei der Modernisierung und dem Erhalt bestehender Anlagen – Stichwort Brownfield.

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