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Transportbranche mit starkem zweitem Quartal © APA dpa Julian Stratenschulte

Wie gut die Transporteure derzeit unterwegs sind, zeigt sich auch in den Lkw-Neuzulassungen, wo es von Jänner bis April ein Plus von 6,4% gegeben hat.

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Wie gut die Transporteure derzeit unterwegs sind, zeigt sich auch in den Lkw-Neuzulassungen, wo es von Jänner bis April ein Plus von 6,4% gegeben hat.

Redaktion 14.06.2017

Transportbranche mit starkem zweitem Quartal

2016 deutliches Plus bei Frächtern, leichtes Minus auf der Straße und in der Luft; Transporteure wünschen sich weiteren Wirtschaftsvertreter im Asfinag-Aufsichtsrat.

WIEN. Die Transporteure blicken auf ein starkes 2. Quartal 2017 zurück und sind zuversichtlich, dass sich auch die nächsten Monate positiv entwickeln. Mittlerweile ist der Mitarbeitermangel die größte Sorge der Transportbranche, geht aus dem Konjunkturtest der WKO-Sparte Transport und Verkehr hervor.
"Die Entwicklung der Nachfrage wird von den Befragten im Rückblick der letzten drei Monate nochmals deutlich positiver eingeschätzt als zu Jahresanfang und hat damit die langjährig neutrale Entwicklung beendet. Bei den Zukunftsaussichten zur Nachfrage ist die Brancheneinschätzung auch deutlich positiver", so Spartenobmann Alexander Klacska.

Mehr Lkw, mehr Fracht
Wie gut die Transporteure derzeit unterwegs sind, zeigt sich auch in den Lkw-Neuzulassungen, wo es von Jänner bis April ein Plus von 6,4% gegeben hat.
Und auch das Gesamtjahr 2016 ist nicht schlecht gelaufen - zumindest für die Frächter. Ihr Transportaufkommen legte um 7,2% zu, während es im Schienengüterverkehr ein leichtes Minus von 0,8% gab. Das Luftfrachtaufkommen gab um 0,5% nach.
Interessant sind auch die aktuellen Zahlen für den Flughafen Schwechat, wo um eine dritte Piste gestritten wird. Von Jänner bis April stagnierte das Frachtaufkommen, bei den Passagieren gab es ein Plus von 6,9%, wobei die Anzahl der Flugbewegungen in den ersten vier Monaten im Jahresvergleich um 1,9% zurückgegangen ist.
Zu den üblichen Forderungen der Branche - mehr Sparsamkeit bei Bund und Ländern, dafür Zweckwidmung der Mauten und Abgaben für die Verkehrsinfrastruktur - kam heute noch der Wunsch nach einem Wirtschaftsvertreter im Aufsichtsrat der staatlichen Autobahnholding Asfinag dazu, wobei mit OMV-Prokurist Kurt Eder und Flughafen Wien-Manager Nikolaus Gretzmacher bereits zwei Vertreter börsenotierter Unternehmen im obersten Kontrollorgan der Asfinag sitzen. (APA)

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