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Verbesserungspotenzial © Alexander Müller/IV

„Von einer starken Partnerschaft profitieren USA und EU”, kommentiert IV-Präsident Georg Knill die Situation nach der Wahl.

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„Von einer starken Partnerschaft profitieren USA und EU”, kommentiert IV-Präsident Georg Knill die Situation nach der Wahl.

Redaktion 20.11.2020

Verbesserungspotenzial

Die Vereinigten Staaten sind Österreichs zweitwichtigster Exportmarkt für heimische Produkte und außerdem drittgrößter Investor.

WIEN / WASHINGTON. Die USA und die Europäische Union sind die am engsten miteinander verbundenen Wirtschaftsräume der Welt.

„Auch wegen der derzeitigen Verwerfungen als Folge der Coronakrise wäre eine verstärkte Zusammenarbeit bei wesentlichen politischen und ökonomischen Fragestellungen auf internationaler Ebene sinnvoll und wichtig”, sagt IV-Präsident Georg Knill. „In diesem Sinne ist zu hoffen, dass der neue US-Präsident Joseph R. Biden Impulse für die Weltwirtschaft durch ein neues US-Konjunkturprogramm liefert. Wichtig wäre zudem eine Neuinterpretation der transatlantischen Beziehungen, indem die USA und Europa vermehrt aufeinander zugehen.”

Österreich soll aktiv werden

Die Industrie plädiert nach wie vor für ein modernes, gut gemachtes transatlantisches Abkommen, das Handelshemmnisse abbaut. „Hier liegt es auch an Österreich, eine aktive Rolle einzunehmen und sich für eine starke bilaterale und internationale Zusammenarbeit mit den USA einzusetzen”, sagt Knill.

Gegenwärtig produzieren rund 200 heimische Betriebe in den Vereinigten Staaten und weitere 500 österreichische Tochterfirmen haben Vertriebsniederlassungen und Repräsentanzen in den USA. (pj)

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