kest entwickelt für JKU Linz „Mission 2030“
© kest Werbeagentur
Poster der Kampagne „Mission 2030", entwickelt von der Linzer Markenagentur kest.
MARKETING & MEDIA Redaktion 07.04.2026

kest entwickelt für JKU Linz „Mission 2030“

Die Kommunikation soll konkrete Verhaltensänderungen bewirken und messbare Effekte erzielen. Erste Ergebnisse zeigen eine Reduktion von CO₂-Emissionen am Campus.

LINZ. Die Linzer Agentur kest werbeagentur hat für die Johannes Kepler Universität Linz die Kampagne „Mission 2030“ entwickelt, die auf eine Veränderung des Alltagsverhaltens abzielt. Ziel der Initiative ist es, die Universität bis 2030 klimaneutral zu machen und Kommunikation gezielt als Instrument zur Verhaltensänderung einzusetzen.

Vom Ziel zur Handlung
Ausgangspunkt sei die Herausforderung gewesen, Menschen zu nachhaltigem Verhalten zu motivieren, obwohl der Nutzen nicht unmittelbar sichtbar sei. Die Kampagne setze daher auf konkrete und einfach umsetzbare Handlungen im Alltag. Unter dem Claim „Mach mit. Mach es wahr.“ richte sich die Kommunikation direkt an Einzelpersonen.

Ein zentrales Element sind sogenannte Danke-Botschaften, die gewünschte Verhaltensweisen vorwegnehmen. Formulierungen wie „Danke, dass du das Licht abdrehst, wenn du den Raum verlässt“ sollen laut Agentur Motivation schaffen und nachhaltiges Verhalten erleichtern.

Walter Stromberger, Geschäftsführer von kest, sagt: „Bei ‚Mission 2030‘ war die Aufgabenstellung klar: Es ging nicht um Aufmerksamkeit, sondern darum, Menschen im Alltag zu einer konkreten Verhaltensänderung zu bewegen. Genau darin liegt die größte Herausforderung in der Kommunikation. Unser Anspruch lautet: Kommunikation erfüllt erst dann ihren Zweck, wenn sie Entscheidungen beeinflusst und Verhalten verändert.“

Kommunikation als Teil eines Systems
Die Kampagne werde als Teil eines umfassenderen Maßnahmenpakets verstanden. Technische und infrastrukturelle Maßnahmen in Bereichen wie Energie, Mobilität oder Infrastruktur würden mit kommunikativen Ansätzen kombiniert.

Alexander Freischlager, Vizerektor für Campusentwicklung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit an der Johannes Kepler Universität Linz, sagt: „Die JKU ist eine Universität, die Nachhaltigkeit konsequent lebt. Gemeinsam mit kest ist es uns gelungen, unsere Ziele sichtbar und wirksam zu machen. Die Kampagne hat dazu beigetragen, Bewusstsein zu schaffen und Verhalten nachhaltig zu verändern.“

Messbare Ergebnisse
Drei Jahre nach dem Start der Initiative liegen laut Angaben erste Ergebnisse vor. Bereits im ersten Jahr sei der CO₂-Ausstoß am Campus um 5,6 Prozent reduziert worden. Dies entspreche einer Einsparung von mehreren hundert Tonnen CO₂ in Bereichen wie Energie, Mobilität und Mensa.

Christoph Kerschner, Geschäftsführer von kest, sagt: „Die ‚Mission 2030‘ zeigt, was Kommunikation leisten kann, wenn sie konsequent zu Ende gedacht wird: von der Strategie bis zur messbaren Wirkung im Alltag.“

Die Kampagne wird von kest als Beispiel dafür dargestellt, wie Kommunikation über reine Sichtbarkeit hinausgehen und konkrete Veränderungen im Verhalten bewirken kann. (red)

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