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Marketer vor den Vorhang! © Elisabeth Kessler/Momentum Wien

Niko Pabst, Georg Wiedenhofer und Maximilian Mondel (v.l.) haben für die Wahl der Marketing Leader of the Year auf das unbestechliche Set-up aufgesetzt.

© Elisabeth Kessler/Momentum Wien

Niko Pabst, Georg Wiedenhofer und Maximilian Mondel (v.l.) haben für die Wahl der Marketing Leader of the Year auf das unbestechliche Set-up aufgesetzt.

Redaktion 04.09.2020

Marketer vor den Vorhang!

Georg Wiedenhofer und Niko Pabst sowie Maximilian Mondel erzählen im ­Interview über Idee und Konzept der Marketing Leader of the Year Awards.

WIEN. Der neue Award ist bestens aufgenommen worden. Wie es dazu kam, erzählen Georg Wiedenhofer (Marketing Club Österreich), Maximilian Mondel (Momentum Wien) und Niko Pabst (MCÖ).

medianet: Die heimische Werbe-, Medien- und Marketingszene leidet nicht gerade unter einem Mangel an Awards: Warum braucht es die Marketing Leaders of the Year?
Georg Wiedenhofer: Awards gibt’s wirklich viele – auch und gerade in Österreich. Aber kein Award würdigt in der Breite von sechs Kategorien die herausragendsten und cleversten Marketingmanager des Landes. Viele Awards zeichnen Marketing-, Werbe- und PR-Kampagnen aus, aber nur wenige Awards haben die Menschen im Fokus, die für die Beauftragung der Marktkommunikationsmaßnahmen verantwortlich zeichnen.
Niko Pabst: Als Momentum Wien mit der Idee der Marketing Leader of the Year Awards auf den Marketingclub Österreich zugekommen ist, haben wir nicht lange gezögert und gleich ‚Ja' gesagt. Dem Marketingclub Österreich – als führende Expertenplattform für Marketing in Österreich – hat die Idee, die Auftraggeberseite auszuzeichnen, auf Anhieb gefallen. Nicht zuletzt, weil wir eine ähnliche Idee hatten. Und deshalb haben wir sofort als Partner des Marketing Leader of the Year zugesagt. Wir sind der Ansicht, dass die Marketing-Macher in diesem Land stärker gewürdigt werden sollten.

medianet:
Was unterscheidet die Wahl der Marketing Leader of the Year von anderen Awards?
Maximilian Mondel: Ganz einfach – die demokratische Legitimation! Bei der Wahl der Marketing Leader of the Year kann man sich nicht einkaufen, man kann sich nicht mit Beziehungen hineinreklamieren und man kann seine Platzierung nicht durch das Schalten von Anzeigen positiv beeinflussen. Wir sind der Überzeugung, dass ein öffentliches Online-Voting im Gegensatz zu einer Fachjury die Wahrheit weitaus unverfälschter ans Tageslicht bringt.

medianet:
Wie kam die Shortlist der Marketer zustande, aus der letztendlich die Marketing Leader in sechs Kategorien gewählt werden konnten?
Pabst: Für die Wahl der Marketing Leader of the Year in den sechs Kategorien haben die Präsidenten und Vorstände der Marketing Clubs aus Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, Steiermark und Wien Vorschläge für Nominierungen inklusive Begründung beigesteuert. Internet World Austria und der Vorstand des Marketing Club Österreich haben dann aus den Vorschlägen eine 60 Marketing-Profis umfassende Shortlist zusammengestellt, aus der letztendlich von 1. März bis 30. April unter www.marketingleader.at die Marketing Leader in besagten sechs Kategorien online gewählt werden konnten.
Mondel: Ein Satz noch zur Wahl, bei der wir penibel darauf geachtet haben, dass alles mit fairen Dingen zugeht: Im Rahmen des Voting-Prozesses wurden sogenannte Wegwerf- oder Einmal-E-Mail-Adressen automatisch aussortiert und nicht für die Stimmabgabe berücksichtigt, um eine zu möglichst faire und valide Wahl zu garantieren. Und: Ebenfalls nicht gezählt wurden doppelt abgegebene Stimmen.

medianet:
Parallel zur Wahl der besten Marketingmanager wurden im Rahmen der Awards auch ein Preis für das bisherige Lebenswerk und ein Preis für Nachwuchsmarketer vergeben. Wie kam es dazu?
Wiedenhofer: Die Idee hatten wir vom Marketing Club Österreich, als wir die Partnerschaft für die Marketing Leader of the Year besiegelt haben: Da wir im Rahmen des Marketing Club Österreich mit den Marketing High Potentials einen eigenen Nachwuchsclub etabliert haben, war es naheliegend, auch einen Preis für den Marketing Rookie of the Year zu würdigen. Und daraus ergab sich, dass man auch einen Marketer oder eine Marketerin für sein oder ihr Lebenswerk auszeichnen könnte. Und dann haben wir noch die Marketing Clubs aus Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, Steiermark und Wien ins Boot geholt und fertig waren die beiden Spezialpreise!

medianet:
Wie erfolgten beim Preis für das Marketing-Lebenswerk und beim Marketing Rookie-Award die Nominierungen und die letztendliche Wahl der Preisträger?
Wiedenhofer: Die beiden Spezialpreise wurden von einer Jury, bestehend aus den Präsidenten der Marketing Clubs aus Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, Steiermark und Wien, in einem zweistufigen Voting-Prozess vergeben. Die einzelnen Marketing Clubs lieferten Vorschläge, die dann zur Wahl gestellt wurden – und nach der Auszählung der Stimmen hatten wir unsere Preisträger.

medianet:
Die Marketing Leader of the Year 2019 Awards waren ein voller Erfolg. Da stellt sich natürlich die Frage: Wie geht es weiter?
Pabst: Wir wollen die Wahl der Marketing Leader of the Year auf jeden Fall langfristig etablieren. Die österreichische Marketing-Community hat es sich verdient, Jahr für Jahr die Besten aus ihrer Mitte zu ermitteln und zu küren.

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