WIEN. Der Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien) hat die Förderzusagen des zweiten Einreichtermins für das Förderjahr 2026 aus dem Privatrundfunkfonds und dem Nichtkommerziellen Rundfunkfonds veröffentlicht. Damit stehen auch die zugesagten Gesamtfördersummen des Jahres 2026 beider Fonds fest: Insgesamt wurden 533 Radio- und TV-Projektförderungen bewilligt.
Aus dem Privatrundfunkfonds wurden beim zweiten Einreichtermin knapp 2,8 Millionen Euro vergeben. Davon fließen rund 1,8 Millionen Euro in den Bereich Fernsehen an 13 Projekte bundesweiter und 30 Projekte regionaler Veranstalter, im Bereich Hörfunk werden 58 Projekte mit rund 930.000 Euro gefördert, eine Ausbildungseinrichtung erhält gut 56.000 Euro. Aus dem Nichtkommerziellen Rundfunkfonds werden zum zweiten Einreichtermin drei Hörfunkprojekte mit gut 97.000 Euro gefördert.
Fördervolumen für das Gesamtjahr 2026
Über beide Einreichtermine des Jahres 2026 erteilte die RTR Medien aus dem Privatrundfunkfonds Zusagen für 443 Projekte – 282 im Hörfunk, 155 im Fernsehen sowie sechs Ausbildungseinrichtungen – mit einem Gesamtvolumen von knapp 25,5 Millionen Euro. Aus dem Nichtkommerziellen Rundfunkfonds erhielten 2026 insgesamt 90 Projekte Förderzusagen (76 Hörfunk, 12 Fernsehen, zwei Ausbildungseinrichtungen) in Höhe von gut 6,1 Millionen Euro.
„Die Anzahl der eingereichten Projekte verdeutlicht die zentrale Bedeutung der Förderungen als wesentlichen Teil verlässlicher Rahmenbedingungen für einen vielfältigen und qualitativ hochwertigen Rundfunk – noch einmal mehr in wirtschaftlich besonders herausfordernden Zeiten für die Branche“, erläutert Wolfgang Struber, Geschäftsführer der RTR Medien. „Mit den Mitteln aus dem Privat- und dem Nichtkommerziellen Rundfunkfonds stärken wir gezielt journalistische Qualität, regionale Vielfalt und innovative Inhalte. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur demokratischen Öffentlichkeit und zur Zukunftsfähigkeit des Medienstandorts Österreich“, so Struber weiter.
Die jährlichen Mittel des Privatrundfunkfonds in Höhe von 25 Millionen Euro und des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds in Höhe von 6,25 Millionen Euro unterstützen die Programmveranstalter bei der Produktion eines vielfältigen Programmangebots, das einen Beitrag zur Förderung der österreichischen Kultur, des österreichischen und europäischen Bewusstseins sowie der Information und Bildung der Bevölkerung leistet. Während der erste Einreichtermin der Jahresplanung dient, ist der zweite Einreichtermin für kurzfristige beziehungsweise aktuelle Projekte vorgesehen. Die geförderten Projekte sind im Open-Data-Angebot unter https://data.rtr.at/pages/open-data einsehbar. (red)