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Wo kommt Ihr Essen her? © ORF/Thomas Jantzen

Präsentation Andrea Johanides Geschäftsführerin WWF und Vorstand Mutter Erde, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin Mutter Erde.

© ORF/Thomas Jantzen

Präsentation Andrea Johanides Geschäftsführerin WWF und Vorstand Mutter Erde, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin Mutter Erde.

Gianna schöneich 27.04.2018

Wo kommt Ihr Essen her?

Der Mutter Erde-Schwerpunkt beschäftigt sich heuer mit dem Motto „Schau, wo dein Essen herkommt!” und zeigt den Einfluss dieses Themas für die Umwelt auf.

••• Von Gianna Schöneich

WIEN. Wissen Sie, woher Ihr Frühstücksei kommt? Welchen Weg die Tomate auf Ihrem Teller zurückgelegt hat, und unter welchem Umständen das Rind lebte, welches Sie verspeisen?

Viele Menschen müssten diese Fragen wohl mit nein beantworten – der Mutter Erde-Schwerpunkt findet heuer unter dem Motto „Schau, wo dein Essen herkommt!” statt.
Vorgestellt wurde dieses vergangenen Dienstag im Rahmen eines Pressegesprächs von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, Andrea Johanides, Vorstand von Mutter Erde und WWF-Geschäftsführerin, und Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin Mutter Erde.

Einfluss auf die Umwelt

Die ORF-Schwerpunktwoche findet vom 23. Mai bis 1. Juni 2018 in allen ORF-Medien in Fernsehen und Radio sowie online und im Teletext statt. Die TV- und Hörfunkspots im Rahmen der Kampagne haben am 24. April begonnen.

„Die Art und Weise, wie wir uns ernähren, hat enormen Einfluss auf unsere Umwelt. Denn für den Anbau und die Produktion, den Transport vom Feld bis zum Teller und auch für die Verpackung von Lebensmitteln werden beispielsweise CO2 emittiert, Böden ausgelaugt und Wasser verbraucht.
Das wiederum wirkt sich auf unser Klima, auf die Artenvielfalt und die Verfügbarkeit und den Verschmutzungsgrad von Süßwasser auf der ganzen Welt aus”, erklärt Johanides die Relevanz des Themas für Natur- und Umwelt. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ließen sich derzeit global zwölf Milliarden Menschen ernähren – ohne radikale Umstellung, sondern einfach nur durch eine nachhaltigere Verteilung und Nutzung der Nahrungsmittel.

Bewusstsein schaffen

„Beim Thema Landwirtschaft geht es nicht nur um die Qualität unseres Essens, sondern auch um den Zustand unserer Umwelt und den ländlichen Raum. Mit dem Mutter Erde-Schwerpunkt wollen wir Bewusstsein dafür schaffen, wie Lebensmittel produziert werden. Ziel ist eine breite Diskussion darüber, wie wir als Gesellschaft die Landwirtschaft in Zukunft gestalten wollen und was wir alle bereit sind, dazu beizutragen”, so Aichberger.

Der ORF wird die landwirtschaftliche Produktion unserer Lebensmittel aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten, und auch das Thema Nachhaltigkeit wird seinen Platz im Programm haben.

Das fünfte Jahr

„Die Qualität von Lebensmitteln und ihre Herkunft ist ein Thema, das alle Österreicherinnen und Österreicher tagtäglich betrifft. Uns geht es darum, aufzuzeigen, dass jeder etwas im eigenen Umfeld zu einem nachhaltigen Lebensstil beitragen kann. Und das in der vernetzten Art, wie es nur der ORF mit seiner starken Stellung in Fernsehen, Radio und im Online-Bereich sowie in den Landesstudios umsetzen kann. Mein besonderer Dank gilt dabei den österreichischen Umweltorganisationen, mit denen wir heuer bereits in das fünfte Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit im Rahmen der Umweltinitiative Mutter Erde starten”, so Wrabetz.

Die Initiative Mutter Erde wurde 2014 vom ORF und den führenden Umwelt- und Naturschutzorganisationen Österreichs ins Leben gerufen; sie wird vom Verein „Umweltinitiative Wir für die Welt” getragen, das sind der ORF, Alpenverein, Birdlife, Global 2000, Greenpeace, Naturfreunde, Naturschutzbund, VCÖ und WWF. Gemeinsames Ziel ist es, Nachhaltigkeit zum Thema zu machen, zu informieren und Spenden für Umweltschutzprojekte zu sammeln.


Aktuelle Informationen zu den im Rahmen des Mutter Erde-Schwerpunkts stattfindenden Aktivitäten finden sich unter:
www.muttererde.at

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