Zero Emission Transport: Plakatwerbung emissionsfrei unterwegs
© Gewista
Franz Solta, CEO von Gewista, und Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Wien.
MOBILITY BUSINESS Alexander haide 16.01.2026

Zero Emission Transport: Plakatwerbung emissionsfrei unterwegs

Im Projekt „Zero Emission Transport“ der Wirtschaftskammer Wien fahren Betriebe im 1. und 2. Bezirk emissionsfrei. Außenwerbungsspezialist Gewista plakatiert nun mit Elektrofahrzeugen.

WIEN. „Gewerblicher Verkehr ist ein großer Hebel, um Emissionen nachhaltig zu reduzieren,“ ist Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Wien, überzeugt, „Denn gerade wenn Unternehmen tagtäglich mit ihren Flotten in Wien unterwegs sein müssen, ist der Einsatz emissionsfreier Fahrzeuge positiv für das Klima und die Lebensqualität in der Stadt.“

Das Außenwerbungsunternehmen Gewista betreut täglich seine tausenden Werbeflächen in Wien mit Kleintransportern und Pkw. Im ersten und zweiten Bezirk kommen dafür im Rahmen des Projekts „Zero Emission Transport“ (ZET) ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge zum Einsatz.

Umstellung des Fuhrparks
„Wir möchten Emissionen im innerstädtischen Wirtschaftsverkehr reduzieren und gleichzeitig Daten für das Forschungsprojekt zur Stadtlogistik der Zukunft liefern“, unterstreicht Franz Solta, CEO von Gewista, „Parallel stellen wir unseren Fuhrpark schrittweise von Verbrennungsmotoren auf Elektro- und Hybridfahrzeuge um.“ Wo dies technisch noch nicht möglich ist, zum Beispiel bei Lkw, kommt HVO100-Diesel aus pflanzlichen Reststoffen als CO2-ärmere Alternative zum Einsatz.

Die Teilnahme an „Zero Emission Transport“ erfolgt im Rahmen der umfassenden ESG-Strategie von Gewista, die auf Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen ausgerichtet ist. Dazu zählen Maßnahmen wie die Nutzung zertifizierten Grünstroms, umfassende Recycling-Initiativen sowie städtische Begrünungsprojekte wie etwa die Bepflanzung von Wartehallen zur Bekämpfung urbaner Wärmeinseln. Jede dieser Maßnahmen bringt das Unternehmen dem Konzernziel näher, die eigenen Umwelteinflüsse bis 2050 um 90 Prozent zu reduzieren. „Wir zeigen damit, dass wir nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen“, sagt Solta.

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