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byrd vor IST und Flutaro Österreichische Post

Peter Umundum (Post, Vorstand Paket & Logistik), Dahlia Preziosa (Post, Leitung Online-Innovationsmanagement), Petra Dobrocka (byrd), Walter Hitziger (Post, Vorstand Brief, Werbepost & Filialen).

Österreichische Post

Peter Umundum (Post, Vorstand Paket & Logistik), Dahlia Preziosa (Post, Leitung Online-Innovationsmanagement), Petra Dobrocka (byrd), Walter Hitziger (Post, Vorstand Brief, Werbepost & Filialen).

Redaktion 19.10.2016

byrd vor IST und Flutaro

Das junge Wiener Start-up byrd gewinnt die Challenge der Österreichischen Post bei der WK Wien-Initiative „Innovation to Company“.

WIEN. Drei Finalisten hatten vor der Jury der Österreichischen Post um den Sieg gepitcht. In einem engen Finale konnte sich byrd vor den beiden anderen Finalisten IST mobil und Flutaro aus Deutschland durchsetzen. Damit steht der erste von insgesamt sieben Siegern im Rahmen der Wirtschaftskammer (WK) Wien-Initiative „Innovation to Company“ fest. Die Sieger bekommen 8.000 € Preisgeld sowie die Möglichkeit zur Kooperation mit der Post AG, die noch heuer starten soll.

Lösungen für die Last Mile
Im Rahmen der WK Wien-Initiative „Innovation to Company“ war die Österreichische Post auf der Suche nach neuen Businessmodellen und Lösungen für das Thema „Last Mile – Zustellung zum Endkunden“. Im Fokus standen intelligente Softwarelösungen für eine möglichst standortflexible und zeitgenaue Lieferung. Die Start-ups konnten eine Gesamtlösung oder auch nur Teile einer Lösung einreichen. Dass der Sieg schließlich an ein Start-up geht, das die „First Mile“ optimiert, ist laut Post "kein Widerspruch, sondern ganz im Gegenteil eine ideale Ergänzung und in den Grundfunktionen genau im Fokus der Post". „Es war wahrlich keine einfache Entscheidung für die Jury", so Dahlia Preziosa, Leiterin Online-Innovationsmanagement der Post.

byrd: Convenience für die „First Mile“
Das junge Wiener Start-up byrd überzeugte mit einem konkreten Konzept zur Kooperation mit der Post, basierend auf ihrem innovativen Geschäftsmodell, das mit seinem Ansatz ein Problem löst, das viele Menschen nur zu gut kennen - insbesondere den Umstand, wenn etwas online bestellt wurde, man es aber nicht auf gleich bequemen Weg wieder zurücksenden kann. Dafür gibt es nun byrd am österreichischen Markt, die bei ihren Kunden Pakete bzw. Gegenstände abholen, verpacken und mit dem jeweils günstigsten Anbieter versenden. Man kann per App die Abholung anfordern, die Zeit einstellen und auch die Sendung verfolgen.

Drei Top-Finalisten – internationale Bewerber
Neben einem zweiten österreichischen Start-up war auch ein Unternehmen aus Berlin am Start. „Wir waren von der Qualität der Bewerber und ihrer Ansätze wirklich sehr beeindruckt; insbesondere die Konzepte und Überlegungen zur Kooperation mit uns haben das unterstrichen“, so Preziosa. Als großes Unternehmen sei die Österreichische Post stark im Start-up-Segment engagiert und immer auf der Suche nach neuen, innovativen Lösungen.

Innovation to Company
Die Wirtschaftskammer Wien fungiert bei Innovation to Company als Host und übernimmt die Rolle einer aktiven Plattform. „Wir sehen uns als Enabler und Support für unsere Mitglieder, die die Digitalisierung als Chancen sehen und Innovation vorantreiben wollen“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. (red)

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