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Das war der Jungunternehmertag 2015 Jungunternehmertag
Jungunternehmertag

Redaktion 14.10.2015

Das war der Jungunternehmertag 2015

Das Motto „Erfolgreich scheitern“ sorgte für viele Diskussionen, persönliche Geschichten und neue Betrachtungsweisen.

Wien. Der Jungunternehmertag 2015, Österreichs größte Infomesse rund um die Themen Unternehmensgründung, -übernahme und Selbstständigkeit, verzeichnete einen neuerlichen Besucherrekord: Weit über 2.000 Besucher nahmen an der insgesamt 25. Ausgabe in der Messe Wien teil.  „In Wien braucht es mehr Unternehmertum und unternehmerisches Denken und Handeln. Wir müssen uns aber bewusst sein, dass man als Unternehmer nicht immer nur erfolgreich sein kann“, brachte es Josef Bitzinger, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien, gleich zu Beginn seines Eröffnungsstatements auf den Punkt. Angesprochen auf das Motto des Jungunternehmertages, sagte Jürgen Tarbauer, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Wien, in seiner kurzen Ansprache zur Eröffnung: „Scheitern ist nie angenehm – egal ob beruflich oder privat – es ist aber auch keine Auszeichnung oder Ritterschlag. Das Aufstehen danach ist viel wichtiger, schwieriger, aber auch lehrreicher.

Umgang mit Rückschlägen

Nach der offiziellen Eröffnung durch die Veranstalter, versuchte u.a. die U.S. Botschafterin in Österreich, Alexa Wesner dem Veranstaltungsmotto „Erfolgreich Scheitern“ auf den Grund zu gehen. Wesner, die selbst mehrere Unternehmen gegründet und geführt hat, beschreibt ihre erfolgreichen Karriere als Unternehmerin in der amerikanischen High-Tech Branche folgendermaßen: „In den USA gibt es eine andere Herangehensweise, als hier in Österreich. Dort kommt zuerst die Innovation, erst dann denkt man über die genauen Einsatzmöglichkeiten dafür nach. UnternehmerInnen scheitern in den USA häufiger. Das kann durchaus lehrreich sein, sollte aber nicht verherrlicht werden.“ Angesprochen auf ihre eigenen Rückschläge gab sie den Anwesenden einen ehrlichen Rat: „Scheitern tut weh. Be gentle with yourself!“
„Damit es erst gar nicht so weit kommt, muss man das unternehmerische Risiko minimieren. Am einfachsten geht das durch ehrliche Selbstreflexion“, entgegnete Unternehmerin Elisabeth Gürtler und gab dabei tiefe Einblicke in ihren eigenen Unternehmensalltag: „Ich achte sehr genau auf die Zusammensetzung meines Teams. Was ich nicht selbst kann, dafür hole ich mir professionelle Unterstützung.“ (red)

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