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BIM – die digitale Modellierung
10.04.2015

BIM – die digitale Modellierung

Podiumsdiskussion Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe lud ins Sacher

Harald Meixner, Andreas Gobiet, Karin Keglevich, Detlef Heck, Alfred Waschl (v.l.n.r.).

Wien. Ins noble Ambiente des Wiener Hotel Sacher lud der Verband der Ziviltechniker- und Ingenieurbetriebe, um Building Information Modelling, kurz BIM, also die optimale Verbindung zwischen Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden, zu diskutieren.

Im Fokus stand, welche Erfahrungen es dazu gibt und welche Ausbildungsmöglichkeiten angeboten werden. Am Podium nahmen Detlef Heck, Institutsvorstand des Instituts für Baubetrieb und Bauwirtschaft der technischen Universität Graz, Alfred Waschl, Präsident IFMA und Geschäftsführender Gesellschafter der caFM engineering GmbH, Andreas Gobiet, VZI Präsident und Geschäftsführer der Ingenos.Gobiet.GmbH. und Harald Meixner, Geschäftsführer der Meixner Vermessung ZT GmbH, am Gespräch teil. Karin Keglevich-Lauringer von der Special Public Affairs GmbH moderierte die Diskussion.

Ohne BIM geht’s nicht

Differenzen gab es keine, denn die Diskutanten waren einer Meinung, dass am Einsatz von BIM in den Büros kein Weg vorbeiführt. Denn BIM ist kein Softwarepaket, BIM ist „ein sich ständig weiter entwickelnder Status quo”, der sehr individuell von den einzelnen Büros angewandt und eingesetzt werden kann, so der Tenor. Abhängig ist der Einsatz allerdings auch vom jeweiligen Auftraggeber, der aber gerade im öffentlichen Bereich oft an Know-how missen lässt. BIM ermöglicht eine zeitgleiche Zusammenarbeit aller Gewerke und damit eine Verbesserung der Qualität und Wertschöpfungskette, hieß es.Welche hohe Priorität BIM auch im wissenschaftlichen Bereich hat, zeigt die geplante Einführung der ersten BIM-Professur in Öster-reich an der TU Graz.(hk)

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