WIEN. Das preisgekrönte Loft-Gebäude im Wiener Nordbahnviertel, entworfen vom Wiener Architekturbüro StudioVlayStreeruwitz, beeindruckt durch seine offene Raumstruktur, die smarte Nutzung von Raum und Licht sowie ein zukunftsweisendes Energiekonzept. Damit setzt die Bauherrin Wiener Städtische in Kooperation mit dem Studio architektonische Maßstäbe in der urbanen Entwicklung. „Unser Ziel war es, einen innovativen, nachhaltigen und auch unkonventionellen Ort zu schaffen, der Menschen inspiriert, offen für individuelle Lebensformen ist und dabei höchste architektonische Qualität bietet. Dass dieses Konzept nun diese hohe Anerkennung findet, macht uns als Bauherrin unglaublich stolz“, so Sonja Raus, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen.
Ästhetisch und funktional
In der Jurybegründung heißt es: „Mit der Auszeichnung würdigt die Jury den gelungenen Versuch, im freifinanzierten Wohnungsbau besondere Wege zu gehen – architektonisch, sozial und prozessual. Der Loft-Flügel ist ein Pionierprojekt, das zeigt, dass sich Flexibilität, Nachhaltigkeit und Markttauglichkeit im heutigen Wohnungsbau nicht ausschließen, wenn Bauherrin und Architekten entsprechend zusammenarbeiten.“
Lina Streeruwitz vom StudioVlayStreeruwitz zur Auszeichnung: „Das Loft-Gebäude im Nordbahnviertel ist ein Paradebeispiel dafür, wie zeitgenössische Architektur Lebensräume neu denken kann. Wir freuen uns sehr, dass die Verbindung aus ästhetischem Anspruch, funktionaler Offenheit und nachhaltiger Bauweise die Jury des Bauherrenpreises überzeugt hat.“
In Bezug auf Nachhaltigkeit punktet der seit seiner Fertigstellung Ende 2024 voll vermietete Loft-Flügel mit Fernwärme und -kälte dank angewandter Bauteilaktivierung, mit Photovoltaikanlagen und extensiver Begrünung. Alle nominierten Projekte sind bis 6. März 2026 bei freiem Eintritt im Ringturm (Schottenring 30, 1010 Wien) zu sehen. (hk)
Starker Anstieg bei rechtlicher Beratung für Journalisten
Die Beratungsfälle des Rechtsdiensts Journalismus nehmen zu. Suchten Journalisten von Herbst 2022 bis 2023 noch 66 Mal rechtlichen Rat, war es von Herbst 2024 bis 2025 mit 118 fast
