„Investition in Stabilität“
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FINANCENET REAL:ESTATE Redaktion 23.01.2026

„Investition in Stabilität“

Nachhaltiges Bauen ist für Glorit weit mehr als „nur“ Klimaschutz; es ist ein ­wirksamer Hebel, um ökologische, wirtschaftliche und soziale Krisen abzufedern.

WIEN. „Ob Energiepreisschocks, Ressourcenknappheit oder Klimafolgen – eine verantwortungsvolle Bauweise schützt nicht nur die Umwelt, sondern auch Bauherren, Bewohner und die Branche selbst“, erklärt Glorit-Geschäftsführer Patrick Kloihofer. „Nachhaltigkeit ist für uns kein Zusatz, sondern eine Investition in Stabilität. Und wir bei Glorit haben hervorragende Voraussetzungen dafür.“

Regional und langlebig
Nachhaltigkeit beginne bereits bei der Bauweise und den verwendeten Materialien. Die Holzriegelbauteile der Glorit-Häuser würden im firmeneigenen Werk in Groß-Enzersdorf vorgefertigt. Das verkürze Bauzeiten, reduziere Abfälle und sorge für gleichbleibend hohe Ausführungsqualität. Rund 90% der Wertschöpfung entstehe durch regionale Partnerbetriebe innerhalb eines 40-km-Radius, was wiederum die lokale Wirtschaft stärke, Arbeitsplätze sichere und Transportemissionen deutlich verringere.

Auch beim Grundstücksankauf steht verantwortungsvolles Handeln im Mittelpunkt: Bestehende Gebäude werden rückgebaut, Flächen effizient nachverdichtet und, wo sinnvoll, in die Höhe gebaut. So entsteht neuer Wohnraum, ohne zusätzliche Grünflächen zu versiegeln. Langlebigkeit ist dabei ein zentrales Qualitätskriterium: Hochwertige Materialien, präzise Verarbeitung und energieeffiziente Bauweisen stellen sicher, dass Glorit-Häuser über Generationen Bestand haben.

Energie und Komfort
Alle Neubauten entstehen bei Glorit als Niedrigenergiehäuser mit modernster Haustechnik. Im Hausbau kommen Luft-Wärmepumpen, im mehrgeschoßigen Wohnbau Erdwärme mit Tiefenbohrung und thermische Bauteilaktivierung zum Einsatz. Die integrierte Deckenkühlung ist die effizienteste und angenehmste Methode zur Kühlung an warmen Sommertagen.

Bis zu 50% des Eigenstrombedarfs kann durch Photovoltaikanlagen direkt am Dach gedeckt werden. Hochwertige Dämmstoffe aus Steinwolle sowie Holz-Aluminium-Fenster mit 3-fach-Verglasung gewährleisten optimalen Wärmeschutz, senken Energiekosten und bieten gleichzeitig hohen Wohnkomfort. „Unsere Häuser reduzieren Energiekosten massiv und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Zudem halten sie die Betriebskosten laufend niedrig“, so Kloihofer weiter.

Zukunftssicher bauen
Mit dem ersten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht der Branche legt Glorit 26 Ziele und 44 Maßnahmen offen – und erfüllt damit bereits heute zentrale EU-Vorgaben, wonach alle Neubauten ab 2030 emissionsfrei sein müssen. Klimawissenschaftlerin und susform-Geschäftsführerin Julia Fessler, die den Bericht begleitete, lobt die Offenheit des Unternehmens als klaren Wettbewerbsvorteil.

„Motor für Innovation“
Für Glorit ist Nachhaltigkeit kein „teures Extra“, sondern ein Motor für Innovation: Die vollständige Umstellung auf digitale 3D-Planung ermöglicht präziseren Materialeinsatz, weniger Fehler und effizientere Bauprozesse. Künftig sollen auch digitale Lagerhaltungsprozesse integriert werden, um Ressourcen noch gezielter zu steuern. Der digitale Produktpass (DPP) wird als nächster Schritt gesehen, um die ökologische Wirkung von Baustoffen über den gesamten Lebenszyklus nachvollziehbar zu machen. „Nachhaltiges Bauen verhindert Krisen – ökologisch, sozial und ökonomisch. Wir investieren in Qualität, Verantwortung und Zukunft – und schaffen damit Wohnraum, der Generationen überdauert“, fasst Kloihofer zusammen.
Dass sich Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stärke nicht ausschließen, zeigen die Zahlen: 2025 steigt der Umsatz auf 100 Mio. €, die Eigenkapitalbasis beträgt aktuell 62,5 Mio. €. (hk)

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