WIEN. Immounited und Scout 24 haben die Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss beendet. Trotz der Vorteile der angedachten Transaktion für den Wirtschaftsstandort Österreich hätten Verunsicherungen am Markt sowie wettbewerbsrechtliche Bedenken gezeigt, dass der Weg einer Übernahme in der geplanten Form nicht möglich sei. Der Fokus des Immobiliendaten-Experten liegt nun klar auf der unternehmerischen Weiterentwicklung: innovative Produkte, strategische Umgestaltungen und der Ausbau des B2C-Geschäfts stehen im Mittelpunkt, um verstärkt auch den Endkunden-Bereich zu bedienen.
Nach Monaten der Verhandlungen richtet die Immounited GmbH ihre volle Aufmerksamkeit weiter auf Markt, Kunden und Mitarbeiter um Stabilität, Vertrauen und unternehmerische Dynamik in den Vordergrund zu stellen. „Unternehmerische Verantwortung bedeutet, Entscheidungen zu treffen. Mit dem Abbruch der Gespräche schaffen wir Klarheit, Sicherheit und Vertrauen – für unsere Kunden, Mitarbeiter und den gesamten Markt. Nach spannenden Verhandlungserfahrungen wird meine Immounited ihren innovativen Weg weiter mit voller Kraft fortsetzen“, so Eigentümer und CEO Roland Schmid.
Aktuelle Immo-Analyse
Eine aktuelle Auswertung der Immounited zeigt auf Basis von Grundbuchdaten eine deutliche Steigerung und neue Dynamik am Markt: Mit Ende Dezember wurden in Österreich rund 115.000 Immobilien-Transaktionen für das gesamte Jahr 2025 registriert. Damit liegt die Anzahl der Verbücherungen 15% über dem Vergleichsjahr 2024. Das damit verbundene Transaktionsvolumen hinsichtlich Wohnimmobilien steigerte sich um +23,73%. Der Aufwärtstrend ist bundesweit in allen neun Bundesländern erkennbar, die Top-3 sind die Steiermark (+31,81%), Wien (+28,27% und Niederösterreich (+25,5%).
Diese Entwicklung weise – trotz eines weiterhin anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds – auf eine wachsende Investitionsbereitschaft sowie zunehmende Marktsicherheit hin und mache laut Schmid deutlich, dass der österreichische Immobilienmarkt wieder in Bewegung komme: „Ich freue mich über dieses positive Signal für Käufer, Investoren und vor allem für unsere Wirtschaft.“ (hk)
Presserat rügt "Krone" für Sichrovsky-Kolumne
Der Presserat rügt die "Kronen Zeitung" für eine im Juni 2025 erschienene Kolumne von Heinz Sichrovsky. In dem mit "350 Experten" betitelten Beitrag bezeichnete der Journalist den
