WIEN. Die österreichischen Büromärkte zeigen sich laut dem vor kurzem veröffentlichten CBRE-Marktbericht auch im laufenden Jahr von einer Zweiteilung geprägt. „Wir sehen derzeit eine klare Qualitätsorientierung“, sagt Patrick Schild, Head of Agency bei CBRE Austria. „Viele Unternehmen reduzieren ihre Flächen, legen aber gleichzeitig großen Wert auf Nachhaltigkeit, Flexibilität und erstklassige Lage. Das führt dazu, dass hochwertige Projekte gut nachgefragt werden.“ Ältere Bestandsgebäude gerieten zunehmend unter Druck. Generell sei die Nachfrage durch geopolitische und makroökonomische Unsicherheiten gebremst.
Öffentlicher Sektor auf Platz 1
Im ersten Halbjahr 2025 wurde eine Vermietungsleistung von 74.100 m² registriert. Das ist mit einem Minus von fast 20% zwar deutlich unter dem Vorjahr, aber nahezu im Fünfjahresschnitt. Der öffentliche Sektor behauptete sich mit knapp 29% als stärkster Nachfrager, gefolgt von IT, Industrie und Finanzdienstleistungen. „In der zweiten Jahreshälfte könnte der Abschluss einer Reihe größerer Verhandlungen für zusätzlichen Schub sorgen. Dadurch wäre auch das Gesamtergebnis 2024 in der Höhe von 162.000 Quadratmetern erreichbar“, sagt Schild. (hk)
Starker Anstieg bei rechtlicher Beratung für Journalisten
Die Beratungsfälle des Rechtsdiensts Journalismus nehmen zu. Suchten Journalisten von Herbst 2022 bis 2023 noch 66 Mal rechtlichen Rat, war es von Herbst 2024 bis 2025 mit 118 fast
