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16 Prozent über Kollektiv © Lidl Österreich

900 Stellen hat Lidl aktuell zu besetzen – entsprechend ist man bemüht, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

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900 Stellen hat Lidl aktuell zu besetzen – entsprechend ist man bemüht, sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren.

Redaktion 18.02.2022

16 Prozent über Kollektiv

Lidl Österreich hat erneut seine Mindesteinstiegsgehälter erhöht. Fix ist außerdem eine sechste Urlaubswoche.

SALZBURG. Per 1. März beträgt das Mindestgehalt auf Vollzeitbasis für alle Filialmitarbeiter von Lidl Österreich 2.090 € brutto – eine Überzahlung von 16% gegenüber dem Kollektivvertrag. „Die Arbeit im Handel ist spannend, gleichzeitig gerade in Zeiten wie diesen nicht immer einfach. Die neuerliche Erhöhung der Mindestlöhne ist Teil der Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die jeden Tag einen super Job machen”, erklärt Alessandro Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl Österreich. Von der Erhöhung sollen mehr als 1.500 Mitarbeiter profitieren.

Sechste Urlaubswoche

Die Erhöhung der Einstiegsgehälter ist nur ein Aspekt, mit dem sich Lidl Österreich zum einen bei seinen „Pandemiehelden” erkenntlich zeigen will, und zum anderen auch auf den Personalmangel im LEH reagiert.

„Als verantwortungsvoller Arbeitgeber bieten wir sehr viel, um die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bekommen. Die Liste unserer Incentives ist lang – von Teil- und Gleitzeitmodellen, über Sabbaticals bis hin zu Teamevents und betrieblicher Gesundheitsvorsorge. 2022 werden wir unser Angebot erweitern und weiter verbessern”, erklärt Martin Wollmann, Geschäftsleiter Personal bei Lidl Österreich.
Neben Jobsicherheit und einer fairen Entlohnung werde auch der Wunsch nach flexiblen Arbeitsmodellen immer größer. Noch in diesem Jahr will Lidl Österreich daher eine Vier-Tage-Woche für Büroarbeitsplätze testen. Bereits fix ist die Einführung einer sechsten Urlaubswoche für Mitarbeiter mit Pauschalverträgen.

Homeoffice bleibt

Auch nach der Pandemie will man eine ausgeweitete Homeoffice-Regelung beibehalten. Wollmann: „Wir sind überzeugt: ‚Zeit ist die neue Währung' beim Spagat zwischen Arbeit, Freizeit und Privatleben. Im Verlauf der Pandemie haben wir mit Homeoffice in allen Bereichen gute Erfahrungen gemacht und viele Arbeitsabläufe durch Digitalisierung so verbessert, dass diese nicht mehr an den Büroarbeitsplatz gebunden sind. Alle profitieren von der gewonnenen Flexibilität. Wir setzen daher auf ein erweitertes Homeoffice-Angebot und werden es auf allen Ebenen weiter ausbauen.” (red)

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