BADEN. Die Nöm hat am Montag ein 8,1 Mio. € schweres Hilfspaket für ihre Milchlieferanten präsentiert. Die anhaltende Trockenheit stelle Österreichs Landwirtschaft „vor enorme Herausforderungen“, besonders betroffen seien Milchbauern, heißt es in einer Aussendung. Ihre Futtererträge seien drastisch zurückgegangen, sodass „zahlreiche Betriebe bereits jetzt auf ihre Wintervorräte zurückgreifen müssen, um ihre Tiere ausreichend zu versorgen.“ Ihnen wolle man nun angesichts „einer der schwersten Trockenperioden der vergangenen Jahrzehnte“ rasch und unbürokratisch helfen.
Zuschuss gegen Nachweis
Die Unterstützung ist zweckgebunden und wird gegen Nachweis der getätigten Ausgaben ausbezahlt. Sie soll den Betrieben helfen, dringend benötigtes Futter und Saatgut für den Wiederanbau zuzukaufen. „So kommt jeder Euro dort an, wo er gebraucht wird: bei der Versorgung der Tiere und der Sicherung der Höfe“, heißt es seitens des dreiköpfigen Nöm-Vorstands. Alfred Berger, Vorstand für Verkauf und Marketing: „Unsere Bäuerinnen und Bauern sorgen jeden Tag dafür, dass wir beste Milch verarbeiten können. Sie sind das Fundament der NÖM. Gerade in schwierigen Zeiten ist es unsere Verantwortung, an ihrer Seite zu stehen und dort gezielt zu helfen, wo die Belastungen am größten sind.“ Die Dürre treffe viele Familienbetriebe in ihrer wirtschaftlichen Existenz – umso wichtiger sei es, rasch und gezielt zu unterstützen.
Starke Partner
„Viele der Lieferbetriebe bewirtschaften ihre Höfe bereits seit Generationen und sorgen mit ihrem Einsatz täglich für hochwertige Milch aus Österreich. Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten zeigt sich die Stärke der Zusammenarbeit zwischen NÖM und den Landwirten“, ergänzt Martin Steiner, Obmann der MGN Milchgenossenschaft Niederösterreich. (red)
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