RETAIL
Fremdkörperfrei © Insort

Hinter dem neuen Sherlock Safeguard steht das 50 Mitarbeiter umfassende Team der 2011 gegründeten Insort GmbH.

© Insort

Hinter dem neuen Sherlock Safeguard steht das 50 Mitarbeiter umfassende Team der 2011 gegründeten Insort GmbH.

Redaktion 27.11.2020

Fremdkörperfrei

Das steirische Hightech-Unternehmen Insort launcht die neueste Generation von Sortiertechnologie.

KIRCHBERG AN DER RAAB / WIEN. Die auf die Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung spezialisierte Insort GmbH erweitert ihr Angebot und gibt einen Entwicklungsschritt für erhöhte Sicherheit in der Lebensmittelproduktion bekannt: Die optimierte Technologie „Sherlock Safeguard” erfasst die chemische Zusammensetzung von Lebensmitteln in Echtzeit; zusätzlich können hochauflösende Kameras und optional auch Leitfähigkeitssensoren integriert werden.

State of the Art

Durch die neue Technologie werden nicht nur gefährliche Fremdkörper, wie Steine, Metalle und Glas, sondern auch sämtliche organische und Fremdkörper, wie Holz, Kunststoffe, Insekten, Maden, Nagetiere und vieles mehr mit bislang unerreichter Breite und Sicherheit detektiert.

Die neue Softwareplattform hat Realtime Artificial Intelligence an Bord, die es ermöglicht, Lebensmittel in ihrer natürlich vorkommenden Vielfalt zu erfassen und anhand der chemischen Zusammensetzung, Farbe, Form, Oberfläche u.v.m. mit höchster Genauigkeit zu klassifizieren. Das Tool ist in der Lage, aus multidimensionalen Parametern Algorithmen zu erstellen, die die menschlichen Möglichkeiten deutlich übertreffen.
Nach Unternehmengsangaben gibt es kaum Fehlklassifizierungen auf das Gutprodukt, wodurch eine Übersortierung und damit eine Verschwendung von intakten Lebensmitteln vermieden werden können.

Sherlock Safeguard

„Bedingt durch die Coronakrise, haben wir in einem unglaublichen Kraftakt bekannte und im Feld bewährte Lösungen mit den neuesten Entwicklungen im Haus kombiniert und in ein neues Produktkonzept gegossen”, erklärt Matthias Jeindl, Gründer und Geschäftsführer von Insort.

Das Entwicklerteam habe „ganz gezielt eine leistbare Gesamtlösung geschaffen, die die sensorischen Lücken von X-Ray, RGB/RGBI-Kameras oder Lasersystemen schließt und die mechanischen Unsicherheiten von Systemen mit Luftausschleusung korrigiert”. Der Sherlock Safeguard sei damit „aus unserer Sicht die beste FoodSafety-Garantie für alle Lebensmittelproduzenten”, so Jeindl abschließend. (red)

BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL

TEILEN SIE DIESEN ARTIKEL