Bipa verzichtet bei seinen Kosmetik- und Pflegeeigenmarken auf sogenannte Ewigkeitschemikalien. Laut einer unabhängigen Händlerbefragung von Greenpeace ist die Drogeriekette damit der einzige Anbieter im österreichischen Drogeriefachhandel, der entsprechende Vorgaben für seine Eigenmarken verankert hat. Die internen Standards schreiben vor, dass die Produkte der Marken bi good und Bi Care frei von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) sein müssen.
PFAS werden aufgrund ihrer wasser- und fettabweisenden Eigenschaften unter anderem in Kosmetikprodukten eingesetzt. Die Chemikalien sind in der Umwelt kaum abbaubar, einige können gesundheitsschädlich und krebserregend sein. Greenpeace fordert deshalb auch andere Drogeriehändler und Kosmetikhersteller auf, auf den bewussten Einsatz dieser Stoffe zu verzichten und entsprechende Vorgaben für Lieferanten sowie regelmäßige Kontrollen einzuführen.
„Bei unseren Eigenmarken setzen wir hohe Standards, die oft weit über jene des Gesetzgebers hinausgehen. Unsere PFAS-freien Kosmetik- und Pflege Eigenmarken sind ein Beispiel dafür“, erklärt Bipa-Geschäftsführerin Margit Reisinger.
Besonders hohe Anforderungen gelten für die 2013 eingeführte Eigenmarke bi good. Die gesamte Kosmetiklinie ist nach Natrue zertifiziert und kommt ohne Parfüm, Farbstoffe und Mikroplastik aus. Zudem sind derzeit 97% des bi good-Sortiments mit der Veganblume zertifiziert. Rund 80% der Artikel werden in Österreich hergestellt, was Transportwege verkürzt und die heimische Wertschöpfung stärkt.
Bipa will die Entwicklung seiner Eigenmarken weiter vorantreiben und dabei über gesetzliche Mindestanforderungen hinausgehen. Greenpeace sieht neben den Unternehmen auch die Politik in der Verantwortung und fordert ein Verbot von PFAS in Produkten.
Auf diese Prüfung verlassen sich viele
Auf einen geprüften Jahresabschluss verlassen sich weit mehr Menschen und Institutionen als nur die Unternehmensleitung. Eigentümer:innen, Investor:innen, Banken, Geschäftspartner:innen,