INNSBRUCK. Bei der vierten Ausgabe des Musikvideo-Festivals Goldene Schindel wurden am 17. Oktober 2026 im Innsbrucker Metropol vier Musikvideos ausgezeichnet. Insgesamt zwölf nominierte Produktionen wurden in den Kategorien Storytelling, Legacy, Tiroler Schindel und Bestes Musikvideo präsentiert. Veranstalter des Festivals ist der Kulturverein LoR. Legends of Rock.
Durch die Gala führte Moderatorin und Künstlerin Yasmo. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgten Live-Auftritte von Saltbrennt und AVEC.
Vier Auszeichnungen vergeben
Den Hauptpreis, die Goldene Schindel für das beste Musikvideo, erhielt NENDA für „KRRRA“. Die Spotlight Schindel in der Kategorie Storytelling ging an Jesse & Magneto für „Glungezer“.
Die Gruppe Von Seiten der Gemeinde wurde gleich zweimal ausgezeichnet: mit der Legacy Schindel für „Wolffreie Zone“ sowie mit der Tiroler Schindel für „Vegl“.
Während die Spotlight Schindel die erzählerische Gestaltung von Musikvideos würdigt, zeichnet die Legacy Schindel Produktionen unabhängig von ihrem Erscheinungsjahr aus. Die Tiroler Schindel richtet sich an Musikvideos mit direktem Bezug zum Bundesland.
Jury aus Musik- und Kulturbereich
Über die Auszeichnungen entschied eine dreiköpfige Jury, bestehend aus FM4-Moderator Clemens Fantur, Filmwissenschaftlerin und Autorin Bianca Jasmina Rauch sowie David Prieth, Geschäftsführer der Innsbrucker Kulturplattform PMK.
Das Festival versteht Musikvideos als eigenständige Kunstform und will die Zusammenarbeit zwischen Musikern, Regisseuren, Kameraleuten und weiteren Kreativschaffenden sichtbar machen.
Die vierte Ausgabe endete am 18. Oktober mit einem Konzert der Tiroler Band Saltbrennt in der Innsbrucker Spitalskirche. (red)