Junk-Food unter Druck
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RETAIL Redaktion 16.01.2026

Junk-Food unter Druck

22 Prozent der Fünfjährigen in England sind übergewichtig oder fettleibig. Ein Werbeverbot für Junk-Food soll es jetzt richten.

LONDON. In Großbritannien ist zu Wochenbeginn ein Werbeverbot für Junk-Food im Fernseh-Tagesprogramm und im Internet gestartet. Das britische Gesundheitsministerium rechnet damit, dass so 20.000 Fälle von Fettleibigkeit bei Kindern verhindert werden können. Das Verbot betrifft Werbung für Lebensmittel wie gezuckerte Frühstücksflocken, Energydrinks oder gefrorene Hühner-Nuggets – sie dürfen nun vor  21 Uhr nicht mehr im Fernsehen und nie online angepriesen werden.

Prägung in der Kindheit
Es sei belegt, dass Werbung beeinflusse, was und wann Kinder äßen, argumentiert die britische Regierung. So würden Vorlieben von klein an geformt und das Risiko für Adipositas und verwandte Krankheiten steige. „Durch die Einschränkung von Werbung für Junk-Food vor  21 Uhr und das Verbot bezahlter Online-Werbung können wir die übermäßige Präsenz ungesunder Lebensmittel reduzieren“, erklärte Gesundheitsministerin Ashley Dalton. Die mit dem Werbeverbot belegten Nahrungsmittel wurden mittels Bewertungssystem, das den Gehalt an Salz, Fett, Zucker und Eiweiß screent, als weniger gesund eingestuft. 22% der Fünfjährigen in England sind übergewichtig oder fettleibig. (APA)

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