LONDON. In Großbritannien ist zu Wochenbeginn ein Werbeverbot für Junk-Food im Fernseh-Tagesprogramm und im Internet gestartet. Das britische Gesundheitsministerium rechnet damit, dass so 20.000 Fälle von Fettleibigkeit bei Kindern verhindert werden können. Das Verbot betrifft Werbung für Lebensmittel wie gezuckerte Frühstücksflocken, Energydrinks oder gefrorene Hühner-Nuggets – sie dürfen nun vor 21 Uhr nicht mehr im Fernsehen und nie online angepriesen werden.
Prägung in der Kindheit
Es sei belegt, dass Werbung beeinflusse, was und wann Kinder äßen, argumentiert die britische Regierung. So würden Vorlieben von klein an geformt und das Risiko für Adipositas und verwandte Krankheiten steige. „Durch die Einschränkung von Werbung für Junk-Food vor 21 Uhr und das Verbot bezahlter Online-Werbung können wir die übermäßige Präsenz ungesunder Lebensmittel reduzieren“, erklärte Gesundheitsministerin Ashley Dalton. Die mit dem Werbeverbot belegten Nahrungsmittel wurden mittels Bewertungssystem, das den Gehalt an Salz, Fett, Zucker und Eiweiß screent, als weniger gesund eingestuft. 22% der Fünfjährigen in England sind übergewichtig oder fettleibig. (APA)
Zero Emission Transport: Plakatwerbung emissionsfrei unterwegs
„Gewerblicher Verkehr ist ein großer Hebel, um Emissionen nachhaltig zu reduzieren,“ ist Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer
