Österreich greift am liebsten zu Paradeisern, Karotten und Zwiebeln
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RETAIL Redaktion 17.06.2026

Österreich greift am liebsten zu Paradeisern, Karotten und Zwiebeln

WIEN. Die AMA-Marketing zieht anlässlich des Tags des frischen Gemüses am 16. Juni Bilanz zum heimischen Gemüsekonsum. Frisches Gemüse bleibt ein fixer Bestandteil im Alltag: 2025 wurden in Österreich pro Kopf rund 117,1 Kilogramm frisches und verarbeitetes Gemüse konsumiert. Besonders in den Sommermonaten von Juni bis August ist das Angebot an regionalem Gemüse besonders hoch.

Paradeiser bleiben Spitzenreiter
Unter den beliebtesten Sorten führt weiterhin die Tomate (Paradeiser) die Nachfrage an. Laut Daten werden pro Kopf über 25 Kilogramm konsumiert. Dahinter folgen Karotten mit rund 12 Kilogramm sowie Zwiebeln mit 7,5 Kilogramm, Gurken mit 6 Kilogramm und Paprika mit 5 Kilogramm.

Auch die Anbauflächen unterstreichen die Bedeutung einzelner Kulturen: Zwiebeln werden auf über 3.500 Hektar kultiviert, mit einer Erntemenge von rund 220.000 Tonnen, davon 93 Prozent aus Niederösterreich. Insgesamt werden in Österreich rund 288 Gemüsesorten angebaut. Niederösterreich stellt mit fast 60 Prozent der Ernte weiterhin den größten Produktionsanteil.

Der Bio-Anteil gewinnt dabei weiter an Bedeutung. Laut RollAMA entfällt beinahe ein Viertel der Ausgaben für Gemüse auf frisches Bio-Gemüse.

„Qualität, Regionalität und die biologische Produktionsweise werden bei frischem Gemüse für Konsumentinnen und Konsumenten immer wichtiger. Wer auf das AMA-Gütesiegel oder das AMA-Biosiegel setzt, kann sich auf geprüfte Qualität aus der Region verlassen“, sagt Christina Mutenthaler-Sipek, Geschäftsführerin der AMA-Marketing.

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